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Sep 18

Der Gebrauch von Termini wie Angst, Schrecken und schlimmerem ist bei den aufkommenden Möglichkeiten von so genannten Voice over IP-Lösungen im Bereich Mobilfunk vielleicht nicht ganz korrekt. Dennoch ist es zuletzt auffallenden gewesen, wie sehr sich die Netzbetreiber sträubten, ihre Mobilfunk-Angebote um die VoIP zu erweitern. Die meisten Unternehmen der Branche lassen sich die neuen technischen Ansätze von ihren Kunden zudem durchaus gut bezahlen. Denn für die Unternehmen bedeuten die Entwicklungen vor allem Einbrüche bei den Einnahmen mit normalen Handy-Telefonaten, die je nach angewähltem Netz via mobilem Internet im besten Falle sogar völlig kostenlos sind mit Web to mobile-Anbietern wie Skype. Branchenkenner indes wittern gerade für die Verbraucher einiges Potenzial, um die Handy-Nutzer mit mehr Qualität und dennoch niedrigeren Mobilfunkkosten auszustatten auf lange Sicht. Die VoIP-Branche – soviel steht allemal fest – boomt.

Die Experten von In-Stat etwa gehen davon aus, dass sich der jährliche Umsatz der VoIP-Unternehmen schon in etwa vier Jahren, also 2013, auf umgerechnet bis zu 22 Milliarden Euro steigern könnte. Für diese mutigen Prognosen wurden eine potentiellen Kundengruppe mit etwa 278 Millionen Nutzern zugrunde gelegt, die als wahrscheinliche Nutzer der neuen Technologie auf dem Handysektor kalkuliert wurden. Denn die Erfahrungswerte in dieser Marktnische sind eben aufgrund der bisher restriktiven Haltung der Mobilfunk-Anbieter mehr als überschaubar. Doch der Nachholbedarf scheint groß, wenigstens lassen die augenblicklich rasanten Entwicklungen vermuten. In immer kürzeren Abständen bringen die Entwickler neue Applikation für VoIP-Programme auf den Markt, die dem Nutzer noch bessere und zahlreichere Anwendungsmöglichkeiten verschaffen sollen. Eine der spannenden Neuheiten ist etwa die Möglichkeit, in Standard-Form VoIP-Anwendungen direkt bei den mobilen Social-Networks einzubauen, um die Verfügbarkeit zu verbessern.

Auch wenn die Anbieter von Mobilfunk-Leistungen nach wie vor darum bemüht sind, den bisherigen Status Quo aufrecht zu erhalten, indem sie mobilen VoIP-Lösungen den Zugang zu ihren Netzen erschweren. Aktuelle Studien lassen durchblicken, dass das Modell VoIP kaum in seiner einmaligen Einsetzbarkeit Bestand haben kann. Schon bald sollen nach Aussage der Branchenkenner die meisten Nutzer dieser Anwendungen im Mobilfunk – wie in so vielen anderen Sparten zuvor – die asiatischen Märkte eine Vorreiterrolle einnehmen. Bisher sind wegen der derzeitigen Handy-Generationen nur eingeschränkt VoIP-Möglichkeiten gegeben, doch spätestens mit den kommenden Generationen der Handys wird sich dies wohl schleunigst ändern.

 

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  • Keine Antworten zu “Umbruch im Handy-Sektor durch neue mobile VoIP Entwicklungen?”

    1. nooby sagt:

      VoIP hat in meinen Augen ganz klar Zukunft und wird sich bald immer mehr durchsetzen. Die Mobilfunkkonzerne sollten hier besser mitziehen um nicht auf der Strecke zu bleiben. Sonst umgehen viele User die teuren Telefongebühren, indem sie einfach über ihre Datenflatrate einen Dienst wie Skye oder Ähnliches benutzen.

    2. peter sagt:

      ich glaube nicht an einen durchbruch mit voip. verstehe einfach nicht warum mal sparche – die ja analog ist, erst in digitale sprache umwandeln sollte, nur um sie dannach wieder analog zu machen^^

      irgendwie ergibt das in meinen augen keinen sinn. sorry.

    3. Malte sagt:

      Ja sofern die Provider diesen Service nicht sperren, was ich hoffe, ist das sogar die günstigere Variante als über das Mobilfunktnetz zu telefonieren. Günstiger wäre wahrscheinlich noch online gratis SMS zu verschicken. Das SMS Schreiben wäre dann sogar noch günstiger 😉

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