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Aug 29

An George Orwells „großen Bruder“ fühlt sich so mancher Verbraucher erinnert beim Blick auf die Möglichkeiten, die sich durch die Entwicklung neuer technischer Produkte ergeben haben. Vom großen Lauschangriff über die Ausspionierung von Computern durch die Polizei bis hin zu den Ortungstechnologien, mit denen die Standortbestimmung von Handynutzern durchführbar ist. Viele dieser Errungenschaften werden bei Verbraucher- und Datenschützern nicht ohne Skepsis beobachtet. Nun könnte sich auch im Bereich des Mobilfunks ein neuer Ansatz bieten, der ein Einschnitt für die Handyeigentümer bedeuten würde. Wie so oft kommt der Ansatz aus den USA. Dort nämlich sind Politik, Polizei und Industrie zu dem einhelligen Meinung gekommen, dass aktive Einflussnahme nötig ist, wenn man den Gefahren der Nutzung des Handys im Straßenverkehr etwas entgegensetzen will. Aufgrund der Ablenkung, die nicht nur Gespräche während der Fahrt, sondern eben auch das Erstellen von SMS mit sich bringen, soll nun ein entsprechendes Programm gegen SMS-Schreiber zum Einsatz kommen.

Angeblich arbeiten derzeit gleich mehrere Unternehmen der Technologie-Branche an Programmen, mit denen ein derartiger Eingriff in die mobile Telekommunikation möglich werden soll. Dann jedenfalls, wenn die Handys mit GPS ausgestattet sind. Diese GPS Unterstützung soll die Grundvoraussetzung sein, um ein Programm von Anbietern wie dem Unternehmen Safe Driving Systems treffsicher einsetzen zu können. Hinter dem Namen Key2SafeDriving soll sich eine Technologie verbergen, bei der während der Autofahrt der Zugriff auf eingehende Gespräche und Kurznachrichten verhindert wird, während der Empfang jedoch weiterhin garantiert ist. So erhalten die Handybesitzer weiterhin die Meldung über Anrufe und können zügig rechts ran fahren, um ein Gespräch anzunehmen. Die Funktionsweise soll recht einfach sein.

In der Kombination mit der Technologie Bluetooth und integrierten Schlüssel soll das Programm einsatzbereit sein. Kosten soll der Ansatz nur knapp 100 US-Dollar. Als Betriebssystem – nicht unbedingt überraschend angesichts des umfangreichen Engagements des Global Players vertraut man zunächst auf das Windows Mobile Betriebssystem. Rein rechtlich sieht die Lage in den USA derzeit anders aus als in Deutschland. Während hierzulande grundsätzlich am Steuer ein Handy-Verbot besteht, sind es in den USA bisher erst 17 Bundesstaaten, in diesen Mails. Gespräche und SMS für Autofahrer Tabu sind. Allerdings fallen die Strafen im Ernstfall mit bis zu 750 US-Dollar deutlich härter aus als bei uns. In Deutschland werden solche Summen nur bei extremen Widerholungstätern verhängt. Die Technik zum Sperren könnte bei Erfolg im Heimatland zügig auch hier ins Gespräch kommen.

 

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    1. cäsar2k sagt:

      Eigentlich eine gute Idee wie ich finde.

      Handys sind an so vielen Unfällen schuld, da kann man sowas ruhig machen!!!

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