Dez 02
Wer beruflich oder privat im Alltag viel auf Achse ist und dabei gerne auf die Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs zurückgreift, kennt das Problem: Gerade noch führte man ein Handy-Telefonat, doch kaum fährt man die Rolltreppe zur U-Bahn-Station herunter, wird die Verbindung immer schlechter, bis das Gespräch letztlich gang abbricht. Betroffen sind vor allem diejenigen Fahrgäste, die mit S- und U-Bahnen unterwegs sind in Deutschlands Metropolen.
Vielerorts soll sich dies aber inzwischen bereits geändert haben oder in den kommenden Jahren bessern. Das jedenfalls ist die Aussage des Providers Vodafone. Das Unternehmen hat gerade erst eine Stellungnahme zur unterirdischen Netzabdeckung in Deutschland abgegeben. So seien die Strecken „unter Tage“ inzwischen durchaus für den Mobilfunk erschlossen, damit die Nutzer auch dort ihr Handy nutzen können für SMS, Gespräche oder den Zugang zum mobilen Web. Weiterlesen »
Nov 20
Als die Navigationssysteme seinerzeit auf den Markt kamen, waren sie so etwas wie eine Revolution im Auto. Auf einmal konnten Autofahrer ohne Nerven aufreibendes Verfahren an jeden Ort fahren, auch wenn sie dort vorher noch nie gewesen waren. Für die Hersteller kam die Nachfrage nach den Navis einer wahren Goldgrube gleich. Denn obwohl die Verbraucher nach wie vor großen Bedarf haben, können gerade die Navigationssysteme für die Mobilfunk-Geräte zunehmend die Konsumenten begeistern.
Zuletzt war es unter anderem der Internet-Riese, der für Schrecken bei den Herstellern der stationären Navis auslöste mit der Meldung, man wolle ein kostenloses Navi-Angebot auf den Markt bringen, durch dessen Nutzung den Verbrauchern keinerlei Kosten entstehen sollen. Gratis muss es gar nicht unbedingt sein, denn auch im Niedrigpreis-Segment tut sich bei den mobilen Varianten für die Navigation in allen Lebenslagen eine ganze Menge.
Laut dem Branchenverband BITKOM liegen die mobilen Programme für die Orientierung für Auto, Radtour oder Wanderausflug voll im Trend. Allein im bisherigen Zeitraum von 2009 konnten sich diese Geräte und Programme rund 4,2 Millionen Mal verkaufen, dies entspricht im Vergleich mit dem Vorjahr einem Plus von einem Prozent. Interessant sind die Angebote eben – wie der Begriff mobil bereits erkennen lässt – vor allem durch die universelle Einsetzbarkeit, während die herkömmlichen Geräte noch immer ausnahmslos auf den Einsatz im Fahrzeug ausgerichtet sind.
Ein Unterschied zwischen den alten und neuen Lösungen für die Navigation ist auch preislich zu erkennen. Bei Apple zahlen Nutzer im App Shop beispielsweise bis zu 100 Euro für mobile Navigationssysteme auf dem iPhone, alternative Leistungen finden sich auf dem Markt inzwischen wie gesagt bereits für wenige Euro. Anbieter wie Navigon und andere bekannte Hersteller machen bisher gute Miene zum bösen spielen und äußern, die eigenen Produkte und die günstigen Angebote könnten qualitativ nicht miteinander verglichen werden.
Zumal viele mobile Navi-Lösungen als Offboard-Angebot funktionieren. Dies bedeutet, dass die Software sich regelmäßig aus dem mobilen Web Daten für die Kartenanzeige auf dem Navi herunter lädt, um die Routenplanung vorzunehmen. Wer die Software also ständig nutzt, muss hier zusätzlichen Kosten rechnen. Ganz zu schweigen von qualitativen Unterschieden in der Karten-Anzeige, wie es die renommierten Anbieter derzeit immer wieder betonen. Für die Nutzer bedeutet die Entwicklung wohl mal wieder vor allem die Bestätigung einer guten alten Redewendung: Wettbewerb ist gut fürs Geschäft. Und den größten Nutzen haben die Konsumenten, die auf Dauer mehr Qualität und Zuverlässigkeit für weniger Geld erhalten werden.
Nov 16
Das erste Smartphone auf Basis des neuen Google-Betriebssystems Android 2.0 gibt es in Form des neuen Motorola Droid inzwischen in verschiedenen Ländern der Welt. In Deutschland kommt nun einerseits das Smartphone unter dem Namen Milestone beim Anbieter O2 in die Läden. Lange haben die Fans der Software darauf gewartet, dass auch sie ihre älteren Handys endlich aufrüsten können. Doch nun hat der Internet-Gigant dem Warten der User ein Ende gesetzt.
Mit dem heutigen Tag hat Google die Freigabe für den Quelltext zum Download-Portal für Android 2.0 freigegeben. Dabei handelt es sich zunächst um eine Variante, mit der Google vor allem die Entwickler ansprechen will. Erhältlich ist der entsprechende Link über die Android-Internetsein. Auf ein Firmware-Update für derzeit käuflich zu erwerbende Android-Geräte gibt es aber bisher noch nicht. Sorgen machen müssen sich die User aber dennoch nicht. Weiterlesen »
Nov 12
Ein wenig verblüffend mag es durchaus sein, dass der Mobilgeräte-Hersteller als Nummer 2 des Weltmarktes bisher tatenlos mit ansah, wie andere Anbieter mit eigenen Plattformen für mobile Dienstleistungen zusätzliche Einnahmequellen erschlossen, während man selbst aber keine diesbezüglichen Aktivitäten erkennen ließ. Doch diese Zeiten sollen nun endgültig der Vergangenheit angehören, dafür soll Bada, das neue System aus dem Hause Samsung ab dem kommenden Jahr sorgen.
Den Namen des Modells haben die Koreaner durchaus bewusst gewählt. So bedeutet Bada übersetzt etwa Ozean, was für die potentiellen Nutzer möglicherweise schon jetzt auf die weitreichenden Angebote hinweisen könnte, die Samsung als Konkurrenz zu den bestehenden Portalen der anderen Unternehmen bereitstellen will für seine neuen Kunden. Angst vor großen Worten hat man bei Samsung nicht und spricht dementsprechend selbstbewusst von einer Kultplattform, die man als Hersteller demnächst bieten will. Weiterlesen »
Nov 04
Ein heißes Eisen in den Debatten der Verbraucher mit Interesse an Innovationen im Bereich des Mobilfunks sind immer wieder die neuen Technologien, die etwa beim Aufladen der Akkus nach Aussage der Hersteller deutliche Erleichterung bringen sollen. Vereinfachte Handhabung soll bekanntlich schon ab dem kommenden Jahr geschaffen werden, indem die Hersteller einheitliche Ladegeräte durch einen erst kürzlich festgelegten Standard anbieten wollen.
An einer Sache ändern die neuen Ladegeräte aber nichts: Auch weiterhin liegt irgendwo ein Kabel herum, dass sich als Stolperfalle im Zimmer erweisen kann. der US-amerikanische Hersteller Palm will in dieser Sache nun Abhilfe schaffen, sozusagen mit einer wireless Ladestation, die für das neue Smartphone PrĂ© des Herstellers kreativ und innovativ dem Kabelsalat an den Kragen gehen will. Weiterlesen »
Nov 03
Die Software Opera gibt es inzwischen bereits seit rund 15 Jahren. Ihren Anfang nahm das Programm damals als Forschungsprojekt der norwegischen Telefongesellschaft Telenor. Inzwischen hat das Unternehmen den Bereich der mobilen Kommunikation ebenfalls erschlossen und viele treue Fans der Software mit passender Handy-Software versorgen können. Nun ist die Beta-Version von Opera Mobile 10 endlich verfügbar.
Mit dem heutigen Tage ist Opera Mobile 10 für alle Geräte der Hersteller Sony Ericsson, Samsung und natürlich Nokia verfügbar, die auf Basis des Betriebssystems Symbian/S60 (in der dritten und fünften Version arbeiten. Erste Meldungen zu neuen Fassung von Opera Mobile hatten schon vor einigen Wochen darauf schließen lassen, dass das Programm in seiner neuen Version nicht nur mit einem runderneuerten Layout überzeugen will (Screenshots bestätigen diese Hoffnung). Weiterlesen »
Okt 27
Gerade erst wurden erneut Updates für Windows Mobile herausgebracht, ebenso wurde die Veröffentlichung der neuen 7er-Version angekündigt bzw. bereits umgesetzt. Doch selbst die innovativsten Konzepte helfen Microsoft in einer Hinsicht derzeit nicht wirklich. Denn immer öfter entscheiden sich die Hersteller von Mobiltelefonen inzwischen, statt der bisherigen Technologien lieber auf das Betriebssystem Android von Google zu vertrauen bei der Zusammenstellung der neuen Geräte.
In gewisser Weise widerlegt Google mit dem großen Erfolg seines Betriebssystems ein Gesetz des Marktes. Denn bisher waren vor allem die Produkte langfristig erfolgreich, die besonders lange Zeit hatten, um sich zu etablieren. Demgegenüber steht Microsoft selbst als Unternehmen, das zunehmend um den eigenen Erfolg zu bangen scheint. Innerhalb weniger Monate hat sich eine beachtliche Gruppe von Herstellern für den Wechsel ihrer bisher Systeme zugunsten Androids entschieden, darunter sind unter anderem die Unternehmen Samsung, LG und Motorola. Weiterlesen »
Okt 26
Die Ansprüche der Mobilfunkkunden steigen immer schneller. So sind die Anbieter gezwungen, ständig neue Wege zu finden, um die Bedürfnisse der Konsumenten in entsprechender Form bedienen zu können. Als Technologie der Zukunft wird schon seit Monaten das Format LTE gehandelt, dass branchenintern auch als die vierte Generation des Mobilfunks bezeichnet wird. In Schweden starteten nun frisch die ersten Tests in diesem Bereich des erstaunlich schnellen Internets für unterwegs. Die Tests werden von den beiden Mobilfunk-Herstellern Ericsson und Samsung umgesetzt. Gemeinsam will man ausloten, welche Möglichkeiten sich aus kommerzieller Sicht mit dem Breitband-Ansatz LTE für die Branche bieten können. Die Tests sollen in gewisser Weise die ersten Schritte bis zur endgültigen Einführung des extrem schnellen Mobil-Webs einleiten, von der die Handy-Nutzer schon ab dem kommenden Jahr profitieren können sollen. Beim Projekt der Schweden in Kooperation mit dem koreanischen Hersteller Samsung handelt es sich um das allererste Endgerät auf Basis der LTE-Technik, das ausnahmslos für kommerzielle Zwecke eingesetzt wird. Bisher war das mobile Internet im Hochgeschwindigkeits-Format vor allem für Unternehmen der eigenen Branche getestet worden. Die Hersteller und Netzbetreiber setzten große Hoffnung in die neue Generation, um ihre Kunden in eine neue Ära des mobilen Internets führen zu können. Derzeit sind die Geräte zwar durchaus leistungsstark, doch es mangelt nach wie vor an den technischen Möglichkeiten der Handy-Netze, um alle Fähigkeiten der Geräte in entsprechender Form nutzen zu können. Als Zielwert für den Einsatz der LTE-Technologie rechnen sich die Entwickler Höchstgeschwindigkeiten jenseits der Grenze von 100 Mbit/s aus für den Fall des Datenempfangs. Für das Hochladen und Versenden von Daten sollen immerhin noch 50 Mbit pro Sekunde realistisch sein. Für Hersteller und Produzenten von Formaten für das Web to Mobile könnte das kommende Jahr also so etwas wie das Tor zu vollkommen neuen Welten sein, nachdem die Tests erfolgreich beendet werden konnten. Getestet wurden LTE-USB-Sticks für den Einsatz am Notebook oder Laptop. Die angegebenen Datenraten sind nur der erste Schritt. Denn am Ende der Entwicklungen könnten nach Einschätzung der Tester durchaus noch deutlich höhere Raten stehen. Zu den genauen ausgewerteten Daten äußert man sich erwartungsgemäß bei Ericsson und Samsung nicht. Als sicher wird infolge der Tests der LTE-Technologien aber angesehen, dass die Dienste tatsächlich auf einem guten Weg sind und schon bald massenkompatibel werden können. Bis LTE hierzulande zum neuen Standard der 4G-Angebote werden kann, wird es aber wohl noch eine Weile dauern. Zunächst werden weitere umfangreiche Netz-Tests in ausgewählten Regionen durchlaufen für das mobile High-Speed-Breitband.
Okt 24
Schon vor einigen Wochen berichteten wir an dieser Stelle über die Übereinkunft der Mobilfunk-Betreiber und der Handy-Hersteller, dass man sich gemeinsam in den kommenden Jahren um die gemeinsame Entwicklung von Ladegeräten bemühen werde, um den Kunden mehr Service bieten zu können. noch wichtiger als der Aspekt, dass viele Nutzer genervt sind, dass es bisher noch immer keine einheitlichen Möglichkeiten zur Aufladung des Handy-Akkus gibt, ist der Aspekt des Umweltschutzes.
Jedes Jahr steigt derzeit die Zahl der Ladegeräte, die auf dem Müll landen, weil das Handy ausrangiert wird oder kaputt ist. Bei etlichen Herstellern sind die Ladegeräte nicht einmal zwischen den verschiedenen Mobiltelefonen flexibel einsetzbar. Die Entsorgung der Altgeräte ist nicht nur aus Sicht des Umweltschutzes kompliziert, sondern verursacht zudem hohe Kosten. Weiterlesen »
Okt 23
Kleinvieh macht auch Mist, heißt es bekanntlich so treffend in einem schönen, alten deutschen Sprichwort. Dieses kann nun im Falle der Präsent-Aktion des finnischen Handy-Hersteller Nokia einmal mehr angewandt werden. Denn vor allem für Mobilfunk-Nutzer, die viel auf Reisen sind, kann die neue Aktion der Finnen ein interessantes Extra sein.
100.000 verschenkt das Unternehmen sozusagen als Dankeschön an die eigenen Kunden die so genannte Fußgängernavigation als Lizenz. Wahlweise können die Nutzer die Gratis-Ausgabe von Ovi-Maps – dem Nokia-eigenen Navigationssystem für die aktuellen Smartphones, die auf Basis des Betriebssystems Symbian arbeiten – direkt per Mobiltelefon herunterladen oder dem Umweg über den PC wählen. Weiterlesen »