Jan 11
Für die Hersteller von Handys und die Mobilfunk-Betreiber sind es nach eigener Aussage vor allem die so genannten Schwellenländer, die reichlich Spielraum für weiteres Wachstum bieten sollen, während die Märkte in den USA und in Europa erst einmal weitgehend gesättigt scheinen. Ein Land, in dem es derzeit recht gute Aussichten auf einen regelrechten Boom gibt für die Anbieter auf dem Markt, ist das ostafrikanische Land Kenia. Das jedenfalls lässt ein aktueller Beitrag im Magazin Spiegel deutlich werden. Insbesondere die Geldüberweisungen über das Handy werden dort zunehmend gefragter bei den Usern. Kenia und die Handybranche wirken angesichts der zahlreichen wirtschaftlichen Probleme im Land fast wie ein Widerspruch in sich, doch der Sektor ist von einem imposanten Aufschwung geprägt.
Dafür sorgen nicht zuletzt die günstigen Konditionen für die Nutzung des Mobiltelefons, hinzu kommt die Tatsache, dass die Technologie im Land für den Normalbürger noch recht neu nutzbar ist. Für das alltägliche Leben wird das Handy als erhebliche Erleichterung wahrgenommen. Damit ist Kenia voll im Trend, denn der gesamte afrikanische Kontinent ist statistisch derzeit der Handy-Markt mit dem größten Potenzial und der schnellsten Entwicklung. Geringe Kosten für die Anschaffung eines Handys sind nicht der einzig wichtige Aspekte für das rasche Wachstum. Vor allem hilft die zunehmende Vernetzung aus rein wirtschaftlicher Sicht. Bisher war die Kommunikation etwa für Berufstätige im Handwerk kompliziert. Weiterlesen »
Dez 30
Auch wenn das Thema am heutigen Tage in aller Munde ist und überall darüber berichtet wird. Die Frage nach der Abhörsicherheit der Handys ist im Zuge der aktuellen Aktion des CCC – des bekannten und bei IT-Konzernen berüchtigten Chaos Computer Clubs – wichtiger denn je für die Verbraucher. Und allemal so wichtig, dass die aktuellen Meldungen an dieser Stelle nicht außen vor bleiben dürfen. Im Rahmen eines Hackerkongresses mit dem Titel 26C3 hat der Club einmal einen technischen Coup gelandet, indem die Experten ohne professionelles Equipment die Verschlüsselung des Mobilfunkstandards GSM durchbrochen haben.
Was auf den ersten Blick für die User als Spaß unter den Hackern unter dem Motto „wer will schon meine Gespräche abhören?“ abgetan werden könnte, hat aber durchaus noch einen anderen ernsten Hintergrund. Denn neben den Telefonaten können durch das Hacken des Verschlüsselungscodes auch die Userdaten kontrolliert werden, die im Bereich des mobilen Internet übertragen werden. Spätestens an dieser Stelle wird auch dem Laien klar, welches Sicherheitsrisiko den Handynutzern drohen kann, und infolge dessen ein finanzieller Schaden entstehen könnte. Gerade die so genannten Smartphone werden schließlich in steigendem Maße weniger als reines Telefon denn als Multimedia- und Web-Gerät eingesetzt, um Dinge zu kaufen und zu bezahlen oder Bankgeschäfte zu tätigen. Weiterlesen »
Dez 24
Schon in den vergangenen Wochen kündigten die Mobilfunkbetreiber erneut an, noch mehr Geld in den Ausbau ihrer Netze und somit in die Qualität ihrer unterschiedlichen Angebote investieren zu wollen. Zuletzt war es vor allem der Betreiber o2 aus München, der bekannt gab, große Investitionen tätigen zu wollen, damit die vollständige Netzabdeckung zügig erreicht und auf das so genannte National Roaming – also die Abdeckung über die Netze anderer Provider – verzichtet werden kann. Beim Mitbewerber E-Plus hat man wegen der hohen Qualität des bestehenden Netzes zwar Ausgaben vor diesem Hintergrund nicht nötig.
Neue Maßnahmen will aber die deutsche Nummer drei unter den Anbietern in Angriff nehmen. Zu diesem Zweck sind Kooperationen zwischen der E-Plus-Gruppe und der KPN Group Belgien geplant. Diese Zusammenarbeit soll mehr Tempo in den Ausbau der Netze für das mobile Internet bringen, so die aktuellen Meldungen in den Mobilfunk-Portalen im Web. Als dritten Partner holen die beiden Unternehmen nach eigener Aussage zusätzlich den Experten ZTE mit an Bord. Der chinesische Anbieter gilt als einer der Ausrüster im Bereich der Telekommunikation. Das Ziel für E-Plus wird die Kunden schon jetzt in Vorfreude versetzen. Weiterlesen »
Dez 23
Bisher waren es vor allem die Klingeltöne, Freizeichen und Logos fürs Mobiltelefon, mit denen in kostenpflichtiger Form zum Teil sogar mehr Geld verdient wird als in der Musikindustrie, die zunehmend dank illegaler Download-Möglichkeiten im Web unter Umsatzeinbrüchen zu leiden. Nicht so der Sektor der Mobilfunk-Angebote. Während sich das Handy als Music-Player inzwischen auch bei den Nutzern der älteren Generationen als Alternative zum MP3-Player durchsetzen kann, sind die mobilen Spiele – neudeutsch Mobile Games – bisher eher ein Unterhaltungs-Medium, das die jüngeren Handy-Nutzer in den Bann zieht als Möglichkeit zur bloßen Entspannung oder um Wettbewerbe gegeneinander zu führen.
Ginge es nach dem Hersteller Sony Corp., wird sich auch das Wachstum auf diesem Spiele-Sektor im kommenden Jahr deutlich steigern. Zumindest will der Konzern in den ersten drei Monaten des neuen Jahres mit etlichen neuen Titeln bei den Usern punkten. Anders als manch anderer Hersteller will der japanische Hersteller über seinen Unternehmenszweig Sony Pictures Home Entertainment aber nicht nur ein Handy-System bedienen, sondern seine Spiele fürs Mobiltelefon für viele verschiedene Betriebssysteme anbieten. Weiterlesen »
Dez 20
Ein frohes neues Jahr – das wird es aller Wahrscheinlichkeit nach vor allem für die vielen o2-Kunden mit Prepaid- und Postpaid-Tarife des Münchener Unternehmens geben. Denn der Provider steckt derzeit sprichwörtlich bis über beide Ohren in Sanierung- und Modernisierungsarbeiten, um seinen Kunden ab dem kommenden Jahr Schritt für Schritt noch bessere Angebote anbieten zu können. der zentrale Dreh- und Angelpunkt sind dabei Maßnahmen zum Ausbau und der Verbesserung des o2-eigenen Mobilfunknetzes.
Das Ziel ist klar definiert: o2 möchte schon ab Januar verstärkt den Datenverkehr statt über die Netze anderer Anbieter durch das eigene System abwickeln. Auch die Gesamtzahl der Gespräche der o2-Kunden soll baldigst nur noch über das eigene Netz möglich werden. Mit anderen Worten: o2 will endlich eine komplette Abdeckung des gesamten Bundesgebietes erreichen in 2010. bei der Telefonie will man die 100% erreichen, beim mobilen Internet strebt das Unternehmen zunächst einen Wert von 99 Prozent an für die kommenden Monate. Weiterlesen »
Dez 18
Die Frage danach, wem der Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt und der Kampf um jeden einzelnen potentiellen Kunden eigentlich in erster Linie nutzt, findet zwangsläufig eine schnelle und offensichtliche Antwort: dem Verbraucher selbst natürlich. Dies zeigt sich momentan in kaum einem Bereich so deutlich wie bei den Angeboten für Applikationen, mit denen die Nutzer ihre eigenen Handy immer besser individualisieren können auf Basis ihrer eigenen Wünsche und Vorstellungen vom idealen Handy.
Bisher war es vor allem den Eigentümern eines Apple iPhone vorbehalten, ihr Gerät mit immer neuen so genannten Apps – den zahllosen Software-Lösungen aus dem Portal App Store – aufzurüsten. Und noch immer führt der Apple App Store das Ranking der Portale mit inzwischen deutlich mehr als 100 000 verschiedenen Programmen an, aus denen die Verbraucher passende Lösungen herunterladen können, gratis oder kostenpflichtig. Die Branchenkenner des Analyseexperten Gartner zeigen nun in einer aktuellen Studie, dass diese Vorherrschaft des Unternehmens Apple aber spätestens im Jahr 2012 Geschichte sein könnte. Weiterlesen »
Dez 12
Das Thema der Handystrahlung beschäftigt trotz neuer Studie zu den Gefahren durch Handys nach wie vor die Verbraucher. Denn die Sorgen, dass zu reger Einsatz des Mobiltelefons gesundheitliche Risiken bergen könnte, sind zumindest auf lange Sicht auch weiterhin nicht grundsätzlich auszuschließen. Denn bisher fehlt es schlicht an Langzeitstudien zu diesem Thema. Die Zahl der Nutzer, die beim Kauf ihres Telefons nicht nur auf Design und Technik, sondern auch auf die so genannten SAR-Werte achten, steigt weiterhin an.
Mit diesem Wert wird angegeben, wie hoch die Strahlenbelastung beim jeweiligen Mobiltelefon durchschnittlich liegt. Abrufbar sind die Werte für die verschiedenen Handys auch aus einer Datenbank des BfS, des Bundesministeriums für Strahlenschutz. Eine nahe liegende Frage ist hinsichtlich der Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, inwieweit und ob die so genannten Handys im Format DUAL-SIM mit höheren Strahlenbelastungen für den Körper verbunden sind. Die Rechnung scheint denkbar einfach: Nutzt das Handy nicht nur eine SIM-Karte, sondern gleich zwei verschiedene Karten, müsste auch die Mobilfunk-Strahlung eigentlich doppelt so hoch liegen. Weiterlesen »
Dez 06
Noch immer erkunden viele Anbieter den Bereich der mobilen Messaging Dienste eher vorsichtig. Einer der Hersteller, der nun aber schrittweise doch verstärkt den Trend des Instant Messagings erkennt, und dementsprechend engagiert eine immer größere Kundengruppe für sich zu erschließen versucht. Zu diesem Zweck findet sich nun zum Download bereit der bekannte und nicht minder beliebte Windows Live Messenger im Web auf den Internetseiten des Anbieters.
Dabei haben die Entwickler im Hause Microsoft zuletzt hart daran gearbeitet, dass der Windows Live Instant Messenger nun endlich auch für die große Mehrheit der verschiedenen Handys mit Java-Fähigkeit genutzt werden kann. Natürlich ist dieser Service auch weiterhin kostenlos. Wer nun nicht genau weiß, wovon eigentlich die Rede ist. Weiterlesen »
Dez 04
Die Ärgernisse mit dem Parken in deutschen Metropolen sind den meisten Auto fahrenden Verbrauchern nur allzu gut bekannt. Entweder hat man mal wieder kein passendes Kleingeld dabei, oder der Automat verweigert seinen Dienst und nimmt die Münzen schlichtweg nicht. Ganz abgesehen davon, dass es in Großstädten mitunter ausgesprochen zeitaufwendig ist, den Weg zum Fahrzeug auf sich zu nehmen, um die zulässige Parkdauer durch das Nachwerfen von weiterem Geld zu verlängern.
Von diesem Dilemma und Problem können sich nun allmählich immer mehr Autofahrer verabschieden. Denn schon heute bietet sich in mehr als 50 Städten der Republik die Möglichkeit, das Parkticket per Handy zu buchen und dieses auch per Mobiltelefon zu bezahlen. In der Regel sind es aus nahe liegenden Gründen allerdings vor allem die Metropolen wie Berling, Hamburg oder Köln, in denen dieser moderne Mobilfunk-Service als Vereinfachung für die Handy-Nutzer offeriert wird. Weiterlesen »
Dez 02
Wer beruflich oder privat im Alltag viel auf Achse ist und dabei gerne auf die Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs zurückgreift, kennt das Problem: Gerade noch führte man ein Handy-Telefonat, doch kaum fährt man die Rolltreppe zur U-Bahn-Station herunter, wird die Verbindung immer schlechter, bis das Gespräch letztlich gang abbricht. Betroffen sind vor allem diejenigen Fahrgäste, die mit S- und U-Bahnen unterwegs sind in Deutschlands Metropolen.
Vielerorts soll sich dies aber inzwischen bereits geändert haben oder in den kommenden Jahren bessern. Das jedenfalls ist die Aussage des Providers Vodafone. Das Unternehmen hat gerade erst eine Stellungnahme zur unterirdischen Netzabdeckung in Deutschland abgegeben. So seien die Strecken „unter Tage“ inzwischen durchaus für den Mobilfunk erschlossen, damit die Nutzer auch dort ihr Handy nutzen können für SMS, Gespräche oder den Zugang zum mobilen Web. Weiterlesen »