Werbung
SMS verschicken
Sofort SMS senden
Mrz 08

Trotz aller technischen Fortschritte gibt es bei den heutigen Mobiltelefonen noch immer einige Eigenschaften, die für die Hersteller zwar ein Wunschziel sind, bisher aber nicht unbedingt erreichbar scheinen. Dazu gehört unter anderem die Problematik, dass die derzeit verwendeten Akku-Materialien bei regem Gebrauch der Handys für Telefonate und den Versand von SMS nach einigen Stunden das Maximum ihrer Reserven erreichen. Schon seit Jahren hoffen die Hersteller auf den großen Durchbruch in den Entwicklungsabteilungen, der dazu führen könnte, dass die Geräte deutlich leistungsstärker als bisher werden könnten.

Die Idealvorstellung ist diesbezüglich wohl, Handys und Smartphones zu produzieren, bei denen die Konsumenten grundsätzlich auf die Erreichbarkeit einer Steckdose zum Aufladen verzichten können. Erreicht wird dieses Ziel bedingt inzwischen durch die ersten so genannten „grünen“ Handys, die mit Solar-Panels arbeiten und eine Aufladung des Akkus mithilfe von Sonnenenergie auch dort ermöglichen, wo kein Zugang zum Stromnetz besteht. Dem finnischen Hersteller und Marktführer im Bereich der Handy-Herstellung Nokia könnte nun ein großer Schritt gelungen sein, der den Verbrauchern neue Möglichkeiten und Freiheiten beim Handy-Einsatz bieten soll. Weiterlesen »

Mrz 07

Schon einmal hatte der Staat in Deutschland mit der Versteigerung freier Frequenzen im Mobilfunksektor ordentlich Geld in die leeren Staatskassen geholt. Im Rahmen einer Großauktion, der ersten dieser Art, wurden umgerechnet etwa 50 Milliarden Euro eingenommen, als im Jahr 2000 sechs Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche tief in die Taschen gegriffen hatten, um ein Stück vom Kuchen – also den versteigerten UMTS-Lizenzen abzubekommen. Damals wurden knapp 145 Megahertz versteigert. Und auch für die erneute bevorstehende Versteigerung erhofft man sich bei der Bundesnetzagentur üppige Einnahmen.

Zur Auktion (auch wir berichteten an dieser Steller bereits mehrfach über die Planungen der Versteigerung) kommen am 12. April Frequenzen, die vormals für Rundfunk genutzt worden waren, nun aber aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung nicht mehr für ihren eigentlichen Zweck benötigt werden. Zeitweise hatten sechs Konzerne Interesse an der so genannten „Digitalen Dividende“ – den Frequenzen im Bereich von 800 Megahertz aus dem früheren analogen Radionetz – sowie die Frequenzen 1,8 Gigahertz, 2,0 GHz und 2,6 GHz angemeldet.

Von diesen sechs Unternehmen sind nach aktuellen Meldungen inzwischen nur noch die üblichen Verdächtigen übrig geblieben, nämlich Marktführer T-Mobile, E-Plus, Vodafone D2 sowie Telefonica O2. Also haben sich einmal mehr die vier großen Provider als potentielle Käufer heraus kristallisiert, nachdem ein Interessent die Auflagen der Bundesnetzagentur nicht erfüllen konnte und ein weiterer möglicher Bieter freiwillig seine Interessensbekundung zurückgezogen hatte. Die Netzagentur bestätigte bereits, dass nur noch vier Bewerber im Rennen um die UMTS-Frequenzen und der freien Dividende sind.

Vor allem auf letztere halten die Bewerber derzeit große Stücke, weil diese Frequenzen dazu dienen können, bisher wenig oder gar nicht erschlossene ländliche Gegenden zu versorgen, in denen eine mangelhafte Antennenabdeckung gegeben ist. So könnte die schlechte Versorgung mit DSL Haushalte auf dem Land schon bald endlich ans Netz bringen. Für die Bundesregierung ist diese Anbindung bisher benachteiligter Regionen so bedeutend, dass sie die Versorgung sogar zu einer Prämisse für den Verkauf der Lizenzen gemacht hat. Spätestens zum Ende dieses Jahr sollen alle Haushalte ohne DSL eine Nutzungsmöglichkeit erhalten infolge der Auktion.

Nur wer diese Auflage als Anbieter von Breitband-Internet zu erfüllen bereit ist, kann an der Versteigerung überhaupt teilnehmen. Nach wie vor gibt es kritische Stimmen wie die der EU-Kommissarin Reding und die der beiden Netzbetreiber O2 und o2. in allen Fällen geht es darum, dass die beiden kleineren Provider schon jetzt bei der Frequenzvergabe benachteiligt seien. O2 und E-Plus hoffen auf den Ausgleich dieses bestehenden Ungleichgewichts durch eine bevorzugte Position bei der Auktion. Bei der Netzagentur sieht man dieses Problem bisher nicht in gleicher Form.

Mrz 03

Schon vor zwei bis drei Wochen war hier das Thema Skype als zukunftsträchtiges Social Network-Modell für immer mehr Smartphone-Nutzer weltweit aufgekommen. Schon die Kooperation mit dem US-Marktführer im Bereich der mobilen Kommunikation bringt Skype deutlich nach vorne, zusätzlich zur ohnehin bereits deutlich größeren Nachfrage auf Kundenseite.

Nun hängst sich auch der finnische Mobiltelefon-Hersteller – seines Zeichens selbst Marktführer auf dem Handymarkt – an den Ausbau des Skype-Netzes an mit einer neuen App unter dem Titel „Skype for Symbian“. Mit dieser Software könnte Skype schon bald auf gut 200 Millionen Nokia-Geräten mit dem Symbian-System vertreten sein, zumindest dann, wenn die Netzbetreiber die Nutzung erlauben.

Sowohl über den Ovi-Shop als auch direkt via Skype-Homepage ist der Download möglich. Sicherheitshalber hat Nokia die eigene Plattform auch vor dem Start des Angebotes so verbessert, dass pro Tag rund 1,0 Millionen Downloads vorgenommen werden können durch die Nutzer. Weiterlesen »

Feb 21

Schon mehrfach kamen wir an dieser Steller auf die Hoffnungen und Erwartungen der Mobiltelefon-Hersteller für die kommenden Monate zu sprechen. Auch der World Mobile Congress – immerhin die größte Messe der Branche weltweit – lässt keinen Zweifel daran, was sich Hersteller wünschen und welche Strategien sie verfolgen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Zeichen stehen auf Wachstum und zwar im Bereich der Smartphones. War im vergangenen Jahr etwa eins von sieben verkauften Handys ein Smartphone, soll die Zukunft von deutlich steigenden Verkaufszahlen in dieser Sparte gekennzeichnet sein. Innerhalb von nur drei Jahren möchte die Schar der Hersteller dafür sorgen, dass die Quote der Smartphones auf mindestens 40 Prozent steigt.

Dem Zufall überlassen möchte man nichts in der Hoffnung, die zunehmend stärkere Begeisterung der Verbraucher für das mobile Internet allein soll es nicht retten müssen. Vielmehr möchten die Anbieter selbst aktiv am Wachstum teilhaben, wie die Produkt-Neuheiten auf dem WMC in Barcelona laut der Fachpresse erkennen lassen. Viele der internationalen Hersteller haben zunehmend auch günstige neue Einsteiger-Smartphones in die Produktpalette aufgenommen. Nicht nur beim Hersteller HTC spricht man davon, zukünftig Hightech-Smartphones für jeden anbieten zu wollen. Fast alle Anbieter haben auf der Messe Geräte angekündigt, die auch dem kleineren Geldbeutel endlich den Weg ins neue Zeitalter der mobilen Kommunikation ebnen sollen. Weiterlesen »

Feb 18

Wenn man so will, ist es derzeit die Woche der Kooperationen. Dass dies der Fall ist, liegt jedoch vor allem am World Mobile Congress, der seit einigen Tagen in Barcelona mit allerlei Überraschungen aufwarten konnte und kann. Nachdem gestern die Unternehmen Puma und Sagem ein in enger Zusammenarbeit entstandenes Smartphone vorstellten, sind es nun die beiden Konzerne Verizon Wireless und der Voice over IP-Anbieter Skype, die bekannt gaben, zukünftig gemeinsame Sache machen zu wollen. Interessant ist die Zusammenarbeit für beide Parteien, doch vor allem Skype könnte dank des Abkommens schon bald deutlich stärker auf dem Mobilfunk-Sektor vertreten.

Nicht grundsätzlich, aber doch immer auf einigen speziellen Geräten will der US-amerikanische Mobilfunk-Provider Verizon Wireless (derzeit mit einem Kundenstamm von über 90 Millionen Usern) die Software Skype bereits ab Werk installiert mitliefern. Damit trägt man der steigenden Zahl der Interessenten Rechnung, die den VoIP-Dienst Skype bisher selbst aufs Handy aufspielen mussten, um das Programm nicht nur am PC für den Nachrichten-Versand und Telefonate nutzen zu können. Bei etlichen Handy-Herstellern und Netzbetreibern sind Dienste aus diesem Bereich nach wie vor für die Kunden nicht freigegeben oder mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Weiterlesen »