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Jul 28

Die meisten Interessenten für die mobile Kommunikation können sich mit Sicherheit noch gut an die damaligen Streitereien im Bieterverfahren um die ersten UMTS-Lizenzen erinnern. Nun gibt es erneut Hoffnung für die Verbraucher, die oft und gerne mobil ins Internet gehen, dass diese Zugriffe auf die virtuelle Welt vom Handy aus schon bald schneller funktionieren könnten als im Augenblick. Denn innerhalb der Europäischen Union wurde zum Wochenbeginn eine Novelle durch den Ministerrat der EU verabschiedet, der berechtigt Aussicht auf bessere Rahmenbedingungen fürs mobile Surfen bietet. Im Bereich der Funkfrequenzen sollen so schnell wie möglich bessere Bedingungen für die Nutzung der UMTS-Technologie geschaffen werden, so der EU-Ministerrat. So soll es der Entscheidung in Brüssel gemäß im Bereich des 900-Megahertz-Bandes großflächige Nutzungsmöglichkeiten für die UMTS-Netze geben. Nicht nur für die Mobiltelefon-Besitzer wird dieses Vorhaben deutliche Erleichterung bringen.

Auch die Nutzer, die unterwegs von Notebook oder Laptop aus im Web surfen, würden von einer solchen Umsetzung profitieren. Bekanntermaßen sind die Frequenzen in der 900-Megahertz-Region seit den Kindertagen des Mobilfunks vorrangig für die GSM-Netze vorgesehen gewesen. Die neuen Anforderungen des Marktes und die Ansprüche der Nutzer haben nun aber zu einem Umdenken geführt. Denn die GSM-Netze können das Tempo des mobilen Surfens betreffend nicht mit UMTS-Möglichkeiten mithalten. Eine Beeinträchtigung des bisherigen Angebotes im besagten Frequenzbereich ist aus Expertensicht nicht zu befürchten für die Telefon-Nutzer. Vielmehr sollen die Handy-Besitzer die Chance erhalten, durch neue Geräte im bisherigen Netz auch mit Hochgeschwindigkeitsdiensten Bekanntschaft zu machen.

Deutliche Veränderungen bei der derzeitigen Situation für den Verbraucher erwarten die Insider beim Branchenverband Bitkom durch die neue Gesetzeslage der EU nicht, zumindest nicht in den nächsten 24 Monaten auf dem deutschen Mobilfunk-Markt. Doch bezüglich wahrscheinlicher Beeinträchtigungen sieht man die Sache bei Bitkom ein wenig anders als in Brüssel. Mögliche Modernisierungen und der Aufbau neuer Handy-Netze in diesem Frequenzbereich könnten durchaus aufgrund des erheblichen Technik-Aufwandes bestehende Angebote in ihrer Qualität in Mitleidenschaft ziehen. In dieser Sache besteht also möglicherweise noch ein nicht unerheblicher Diskussionsbedarf zwischen EU und Mobilfunkanbietern mit älteren Netz-Angeboten.

 

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  • Keine Antworten zu “Neue UMTS-Frequenzen von EU-Ministerrat freigegeben”

    1. Jennifer sagt:

      Ob das wohl wieder so ein teurer Deal wird?

      Wäre mal interessant zu wissen ob sich die alten Lizenzen für die Konzerne die damals Millarden hingelegt haben inzwischen ausgezahlt haben…

    2. Paul sagt:

      Ich glaube diesmal wird sich der Preis für die Lizenzen in Grenzen halten. Der bisherige Markt muss erst einmal ausgeschöpft und erschlossen werden und viel Pulver ist bereits verschossen.

      Bin eher etwas skeptisch bzgl. welche Vorteile ein Handykonzern haben sollte, der jetzt riesige Beträge für andersartige Frequenzen ausgibt…

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