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Feb 21

Schon mehrfach kamen wir an dieser Steller auf die Hoffnungen und Erwartungen der Mobiltelefon-Hersteller für die kommenden Monate zu sprechen. Auch der World Mobile Congress – immerhin die größte Messe der Branche weltweit – lässt keinen Zweifel daran, was sich Hersteller wünschen und welche Strategien sie verfolgen, um ihr Ziel zu erreichen. Die Zeichen stehen auf Wachstum und zwar im Bereich der Smartphones. War im vergangenen Jahr etwa eins von sieben verkauften Handys ein Smartphone, soll die Zukunft von deutlich steigenden Verkaufszahlen in dieser Sparte gekennzeichnet sein. Innerhalb von nur drei Jahren möchte die Schar der Hersteller dafür sorgen, dass die Quote der Smartphones auf mindestens 40 Prozent steigt.

Dem Zufall überlassen möchte man nichts in der Hoffnung, die zunehmend stärkere Begeisterung der Verbraucher für das mobile Internet allein soll es nicht retten müssen. Vielmehr möchten die Anbieter selbst aktiv am Wachstum teilhaben, wie die Produkt-Neuheiten auf dem WMC in Barcelona laut der Fachpresse erkennen lassen. Viele der internationalen Hersteller haben zunehmend auch günstige neue Einsteiger-Smartphones in die Produktpalette aufgenommen. Nicht nur beim Hersteller HTC spricht man davon, zukünftig Hightech-Smartphones für jeden anbieten zu wollen. Fast alle Anbieter haben auf der Messe Geräte angekündigt, die auch dem kleineren Geldbeutel endlich den Weg ins neue Zeitalter der mobilen Kommunikation ebnen sollen.

Mit an Bord bei der neuen Buhlerei um die Gunst der bisher nicht versorgten Kunden in der ganzen Welt ist auch der Chiphersteller Infineon. Der Konzern bietet auf der Messe bereits einen Chipsatz an, der für Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android arbeiten. Die neue Entwicklung soll möglich machen, dass Smartphone schon bald auf einen Preis von weniger als 150 US-Dollar sinken. Wichtig ist die Entwicklung deutlich preiswerterer Geräte nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil die ganze Branche auf einen deutlichen Anstieg der Umsätze im Bereich der Apps, also der aus speziellen Shops herunterladbaren Programme zur Personalisierung des Handy, in den kommenden Jahren setzt.

Die optimistischen Schätzungen gehen von bis zu 40 Milliarden US-Dollar in diesem Bereich für das Jahr 2013 aus. Bisher bringen es die Anbieter von Apps gemeinsam auf etwa 4,2 Milliarden US-Dollar. Es liegt also noch ein weiter Weg vor den Herstellern und Providern, um die hoch gesteckten Ziele erreichen zu können, vor allem nach einem deutlichen Minus – dem ersten Rückgang der Umsätze überhaupt – im vergangenen Jahr. beim taiwanesischen Hersteller HTC hat man auch von der neuen Zielgruppe eine genaue Vorstellung: Ansprechen will man vor allem jene Konsumenten mit den günstigen neuen Geräten, denen bisherige Modelle auf dem Markt einfach zu komplex sind in ihrer Ausrichtung. Erreichen will man ab sofort zunehmend auch die jüngere Klientel in der Altersgruppe der 16- bis 22-Jährigen.

 

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