Als die Navigationssysteme seinerzeit auf den Markt kamen, waren sie so etwas wie eine Revolution im Auto. Auf einmal konnten Autofahrer ohne Nerven aufreibendes Verfahren an jeden Ort fahren, auch wenn sie dort vorher noch nie gewesen waren. Für die Hersteller kam die Nachfrage nach den Navis einer wahren Goldgrube gleich. Denn obwohl die Verbraucher nach wie vor großen Bedarf haben, können gerade die Navigationssysteme für die Mobilfunk-Geräte zunehmend die Konsumenten begeistern.
Zuletzt war es unter anderem der Internet-Riese, der für Schrecken bei den Herstellern der stationären Navis auslöste mit der Meldung, man wolle ein kostenloses Navi-Angebot auf den Markt bringen, durch dessen Nutzung den Verbrauchern keinerlei Kosten entstehen sollen. Gratis muss es gar nicht unbedingt sein, denn auch im Niedrigpreis-Segment tut sich bei den mobilen Varianten für die Navigation in allen Lebenslagen eine ganze Menge.
Laut dem Branchenverband BITKOM liegen die mobilen Programme für die Orientierung für Auto, Radtour oder Wanderausflug voll im Trend. Allein im bisherigen Zeitraum von 2009 konnten sich diese Geräte und Programme rund 4,2 Millionen Mal verkaufen, dies entspricht im Vergleich mit dem Vorjahr einem Plus von einem Prozent. Interessant sind die Angebote eben – wie der Begriff mobil bereits erkennen lässt – vor allem durch die universelle Einsetzbarkeit, während die herkömmlichen Geräte noch immer ausnahmslos auf den Einsatz im Fahrzeug ausgerichtet sind.
Ein Unterschied zwischen den alten und neuen Lösungen für die Navigation ist auch preislich zu erkennen. Bei Apple zahlen Nutzer im App Shop beispielsweise bis zu 100 Euro für mobile Navigationssysteme auf dem iPhone, alternative Leistungen finden sich auf dem Markt inzwischen wie gesagt bereits für wenige Euro. Anbieter wie Navigon und andere bekannte Hersteller machen bisher gute Miene zum bösen spielen und äußern, die eigenen Produkte und die günstigen Angebote könnten qualitativ nicht miteinander verglichen werden.
Zumal viele mobile Navi-Lösungen als Offboard-Angebot funktionieren. Dies bedeutet, dass die Software sich regelmäßig aus dem mobilen Web Daten für die Kartenanzeige auf dem Navi herunter lädt, um die Routenplanung vorzunehmen. Wer die Software also ständig nutzt, muss hier zusätzlichen Kosten rechnen. Ganz zu schweigen von qualitativen Unterschieden in der Karten-Anzeige, wie es die renommierten Anbieter derzeit immer wieder betonen. Für die Nutzer bedeutet die Entwicklung wohl mal wieder vor allem die Bestätigung einer guten alten Redewendung: Wettbewerb ist gut fürs Geschäft. Und den größten Nutzen haben die Konsumenten, die auf Dauer mehr Qualität und Zuverlässigkeit für weniger Geld erhalten werden.

20. November 2009 um 17:56
Kein Wunder dass Handy-Navis immer beliebter werden. Schließlich spart man sich so ein weiteres Gerät und hat für sehr viele Sachen (unter anderem eben auch fürs Navi) nur ein Endgerät.
20. November 2009 um 21:42
Man hat jetzt wirklich eine riesen Auswahl an Möglichkeiten, leider hat man dabei die Qual der Wahl, welches nun einfach und doch qualitativ gut ist und man sich darauf auch verlassen kann. Ich wollte mir jetzt zu Weihnachten einen neuen Navi besorgen, da mich meiner mehr als einmal in eine Saggasse gebracht hat.
30. November 2009 um 16:19
Das man sein Smartphone mit einer Applikation in ein Navigationsgerät verwandeln kann ist eine tolle Sache. Das der Funktionsumfang nicht so groß ist wie bei einem “echten” Naviagtionsgerät und das Display auch kleiner stört mich gar nicht. Ich gebe vor Fahrtbeginn ein Ziel ein und die Sprachführung bringt mich an das Ziel.
Leider ist die Verbindung und die Genauigkeit nicht immer optimal bei den Smartphone-Lösungen. Ich persönlich habe mir Skoobler für mein iPhone besorgt, das reicht mir vollkommen vom Funktionsumfang und ist richtig günstig. Ich hoffe das sich da noch einiges tut, im Moment scheint es auch so zu sein, dass die Navihersteller um ihre Marktposition fürchten und teilweise auch kräftig mit den Sebeln rasseln (siehe Skobbler…).
3. Dezember 2009 um 13:28
Hallo miteinander, das mobile Internet kommt in Fahrt. Mittlerweile gibt es viele Angebote, wo der Kunde nicht mehr den Durchblick hat. Der Kunde kann sich bei Ihrer Seite sehr gut informieren und sehr gut beraten.
Deswegen finde ich ihre Seite sehr gut und informativ!LG Birgit