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Mrz 16

Das Mobiltelefon als kurzweiliger Zeitvertreib unterwegs – diese Art der Verwendung hat sich spätestens durch die schnelleren Verbindungen ins mobile Web bei immer mehr Verbrauchern durchsetzen können. Doch Experten weisen inzwischen darauf, dass das Handy auch in vielen anderen Bereichen des Lebens einen guten Beitrag zur Vereinfachung leisten kann. Zum Beispiel bei der Suche nach einem neuen Job. Die Möglichkeiten des Handy-Internets sind keineswegs mit dem Aufrufen der bekannten Jobportale ausgeschöpft. Eine steigende Zahl von Internetseiten bietet den Usern mittlerweile gesonderte Applikationen an, um die Jobsuche auch per Handy und Smartphone deutlich effizienter gestalten.

Wie so oft bestimmen auch in diesem Bereich die Apps für das Apple iPhone den Markt, doch auch für viele andere Geräte und Betriebssysteme entwickeln sich schrittweise neue Technologien und Programme. So können sich die Handynutzer inzwischen bequem per SMS über vakante Stellen informieren lassen, deren Auswahl sie zuvor in den Jobsuchmaschinen nach bestimmten Kriterien eingeschränkt haben. Und nicht nur in den Börsen etabliert sich dieser Kurzmitteilungsservice zunehmend. Viele zumeist größere Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten ebenfalls für sich, um geeignete Mitarbeiter zu finden.

Der Vorteil für die Firmen besteht darin, dass sie im bestmöglichen Fall deutlich geringeren Aufwand bei der Mitarbeitersuche als früher in Kauf nehmen müssen. Für die potentiellen Arbeitnehmer liegt der Vorteil darin, dass ihnen keine interessante Stelle mehr entgeht, nur weil sie zwischenzeitlich mal nicht im Web nach neuen Ausschreibungen forschen können. Die SMS kommt immer an, spätestens wenn das Handy wieder eingeschaltet wird. Alle weiteren wesentlichen Einzelheiten können nachfolgend trotzdem per Web in Erfahrung gebracht werden. In der Regel sind die Apps und SMS-Newsletter zur Jobthematik unentgeltlich nutzbar.

Eine weitere Erleichterung für Handynutzer auf der Jobsuche bietet der so genannte QR-Code. Dahinter verbirgt sich ein zweidimensionaler Code, der im Rahmen von Ausschreibungen in Form von Flyern, Plakaten und anderen Werbemedien in die Anzeigen selbst integriert wird. Diesen Code müssen die Handy-Eigentümer nur noch fotografieren, um anschließend die entsprechenden Informationen zur freien Position auf dem Handy studieren zu können. Diese interaktiven Technologien befinden sich derzeit für den Endverbraucher noch in den Anfangstagen, dennoch gibt es schon jetzt etliche interessante Ansätze.

Problematisch aus Expertensicht ist derzeit noch die Tatsache, dass es in der jetzigen Entwicklungsphase noch an den entsprechenden nötigen Plattformen fehlt, über die auf mobilem Wege alle Arbeitgeber in spe zusammengestellt werden. Jobsuchende müssen somit selbst eine vergleichsweise aufwendige Unterscheidung zwischen relevanten und weniger interessanten Angeboten und Unternehmen vornehmen. Jenseits des mobilen Internets hat sich das Handy ebenfalls bei der Jobsuche bereits durchsetzen können. So stellt unter anderem die Deutsche Bahn auf Bewerbermessen schon jetzt via Bluetooth Infos zu freien Stellen zum Download aufs Handy an.

Für Arbeitsmarkt- und Mobilfunkspezialisten steht schon jetzt fest: Das Handy wird in den kommenden Jahren mehr und mehr die gängige Bewerbungs- und Ausschreibungspraxis ablösen. So könnte die Arbeitsplatz-Suche weit schneller vonstatten gehen, indem auf dem Handy nur solche Stellen angeboten werden, die den eigenen Fähigkeiten und Qualifikationen des jeweiligen Handynutzers entsprechen. Auf Jobmessen könnte sich daraus erhebliches zeitliches Sparpotential für Unternehmen wie für Arbeitssuchende ergeben.

 

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