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Jan 20

2010 – dieses Jahr soll für viele Hersteller wie den finnischen Marktführer Nokia mit neuen Spitzenergebnissen einhergehen. Die Branche möchte in diesem Jahr endlich die Krise hinter sich lassen und mit mehr Optimismus nach vorne blicken. In einem Bereich jedenfalls gibt nun eine Analyse der Experten des bekannten Marktforschungsunternehmen Gartner Hoffnung, dass die kommenden Monate durchaus die gewünschten positiven Veränderungen wird bringen können. ein Plus von etwa 60 Prozent sagen die Analysten den Markt für die so genannten Applikationen für Handys und Smartphone voraus.

So sei mit einem Anstieg des Gesamtumsatzes auf gut 6,8 Milliarden US-Dollar zu rechnen bis zum Jahresende. Die Prognosen gehen davon aus, dass die Handynutzer in diesem Jahr allein rund 4,5 Milliarden Anwendungen für die Mobiltelefone aus dem Internet herunterladen werden. Hierbei handelt es sich nur um die kostenpflichtigen Angebote, die es somit sogar auf ein Plus von etwa 80 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2009 bringen könnten, sollten sich die Erwartungen bestätigen. Wie groß das Potenzial des Marktes ist, wird deutlich beim Blick auf die kostenlosen Apps, die im Web erhältlich sind.

Denn diese unentgeltlichen Programme machen derzeit einen Anteil von hochgerechnet etwa 82 Prozent aus. Ausgelöst wurde der Boom durch die neuen Möglichkeiten, die neue Smartphones ihren Nutzern in Punkto Personalisierung auf Basis der jeweiligen Vorlieben und Ansprüche bieten können. Dass sich auch die kostenlosen Dienste lohnen können, zeigt das Volumen der Einnahmen aus Werbemaßnahmen. So sollen die App Stores in diesem Jahr nur durch gebuchte Werbung gut 600 Millionen US-Dollar einnehmen, heißt es in der Analyse aus dem Hause Gartner.

Unter den verschiedenen Angeboten sind es noch immer die Spiele, die bei den App-Fans am häufigsten gefragt sind. Doch die Nachfrage nach anderen Programmen – etwa für Einkaufsbummerl per Handy oder die sozialen Netzwerke – steigt stetig an. Hierzu gehören auch Lösungen für die Steigerung der Produktivität, die besonders für geschäftliche Nutzer vorteilhaft sind. Die steten Entwicklungen sollen sich den Marktforschern zufolge in den kommenden vier Jahren vor allem die Kosten betreffend positiv bemerkbar machen. Derzeit liegt der errechnete Durchschnittspreis pro App bei etwa 1,70 US-Dollar. Im Jahr 2013 könnte dieser Tarif auf nur noch 1,40 Dollar sinken.

Die steigende Auswahl und der Wettbewerb machen es einmal mehr möglich. Sind die 6,8 Milliarden US-Dollar für 2010 schon erfreulich, könnte das Jahr 2013 bei Erfüllung der zugrunde gelegten Parameter sogar einem Umsatz von 29,5 Milliarden US-Dollar in die Kassen der unterschiedlichen Anbieter bringen. Für 2013 erwarten die Experten ein Gesamtvolumen von 21,6 Downloads. Bis dahin könnten die kostenlosen Programme sogar 87 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen.

Möglich wird dies sein, weil bis dahin etwa 25 Prozent aller Programme über Werbung kostenlos angeboten werden könnten. Derzeit ist Apple mit monatlichen Einnahmen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar mit seinem App-Store die Nummer 1 auf dem Markt. Dabei ist das Angebot erst seit 2008 nutzbar für die Verbraucher. Zukünftig erwarten die Analysten aber eine größere Aufteilung unter verschiedenen Anbietern. Denn zunehmend drängen auch andere Hersteller von Smartphones mit einem Portal für den App-Download auf den internationalen Markt.

 

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