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Jul 11

Tarife – es gibt fast so viele verschiede wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Flatrates, Bonus-Tarife, Firmentarife oder Prepaidkarten. Für jeden ist laut Aussage der Mobilfunkanbieter etwas dabei. Die Flatrates rentieren sich vor allem für jene, die sehr viel und lange am Handy sprechen. Prepaidtarife hingegen sind besonders für „Normaltelefonierer“ geeignet, weil sie die Kosten kalkulierbar und überschaubar halten. Doch was bitte sind denn konkret „Normaltelefonierer“ und gibt es „Nicht- oder Un-Normaltelefonierer“? In beinahe jeder Fachpublikation zum Thema Mobilfunk geht es mitunter um Prepaid- und andere Mobilfunk-Tarifvergleiche. Zwangsläufig kommt man inhaltlich automatisch auf Gesprächseinheiten und-minuten, SMS-pro-Monat-Angaben und ähnliches.

Was ist schon „normal“?
Nun stellt sich die Frage, ab wann man Normaltelefonierer ist bzw. ab wann nicht mehr. Gibt es eine Gesprächsminuten- oder SMS-Anzahl-Grenze? Der Begriff „normal“ lässt die Vermutung zu, dass man dabei vom Durchschnittsdeutschen und dessen Telefonverhalten ausgehen kann, doch das ist natürlich sehr vage. Warum? Nun, weil es das Telefonverhalten nicht gibt, ganz einfach. Trotzdem ermitteln Handytarifrechner im Internet, dass ein „Normaltelefonierer“ zwischen 150 und 200 Minuten im Monat am Handy redet und etwa 40 bis 50 SMS verschickt. Bei Stiftung Warentest reichen schon 90 Minuten Telefonieren und 50 SMS senden, um zu den „Normaltelefonierern“ zu gehören. Je nach dem werden dann Empfehlungen gegeben, welcher Tarif für den Kunden ideal ist. Leider zeigt die obige Auflistung aber wie schwer es ist, eine konkrete Begriffsdefinition abzugeben.

Auf das eigene Gefühl verlassen
Am besten errechnet also jeder für sich, ob für den eigenen Bedarf eher ein Prepaidtarif oder eine andere Form der Abrechnung am günstigsten ist, und verlässt sich nicht auf Ratschläge aus der Statistik. Schließlich kennt man sich und das eigene Telefonier-Verhalten am ehesten. Abgesehen davon werden die oben genannten statistischen Werte repräsentativ ermittelt und wer will schon ein Punkt, ein Strich oder irgendein anderes Symbol in einer Tabelle sein, die dann letztlich sowieso im individuellen Einzelfall nur unzureichend zutrifft?

 

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