Viele Mobilfunk-Nutzer wünschen sich deutlich bessere Möglichkeiten, um etwa im Bereich des so genannten Voice-over-IP moderne Angebote wie Skype und andere Angebote im gleichen Umfang wie im Online-Bereich nutzen zu können. Doch so mancher Anbieter hat sich bisher diesen Idealvorstellungen verweigert, weil man Umsatzeinbußen fürchtete oder die technischen Voraussetzungen für die Nutzung zu kostspielig waren. Beim Unternehmen Telefónica o2 Germany hat man nun endlich erkannt, worauf die Kunden Wert legen. VoIP soll zukünftig auch auf dem Mobiltelefon nutzbar sein. Und zwar für ausnahmslos alle Kunden im O2-Netz. Interessant sind Skype und Co nämlich längst nicht mehr einzig und allein für Business-Kunden.
Auch im Privatkunden-Bereich werden die Voice-over-IP-Angebote mit großem Interesse eingesetzt. Dass O2 Deutschland nun das eigene Netz für die modernen Dienstleistungen öffnet, begründet man beim Unternehmen mit dem grundsätzlichen Anspruch, immer wieder neue technische Maßstäbe setzen zu wollen. Dank des eigenen Netzes, das man selbst als eines der schnellsten und besten in ganz Europa bezeichnet, sollen die O2-Kunden nun VoIP auf höchstmöglichem Niveau nutzen können. Hierzulande weigern sich viele Mobilfunk-Anbieter nach wie vor die speziellen Dienste innerhalb ihrer Angebote zuzulassen, weil VoIP die Einkünfte durch Telefonate erheblich sinken lassen kann. Mitunter sind die Gespräche über die Programme, die im Web regen Zulauf haben, vereinzelt sogar vollkommen kostenlos.
Dies hat etwa dazu geführt, dass sich die Telekom in Russland sogar für ein gesetzliches Verbot von Angeboten wie Skype und ähnlichen Angeboten eingesetzt hat. Für deutsche Mobilfunk-Kunden präsentiert sich die Situation seit einer Weile inzwischen zum Glück anders. So war zuletzt die Rede davon, dass T-Mobile mit einem kostenpflichtigen Dienst die Programme zulassen wollte, während angeblich auch Vodafone über ähnlichen Plänen brüten soll. Mit dem Vorpreschen hat O2 nun ohne Extrakosten der Konkurrenz den Wind aus den sprichwörtlichen Segeln genommen. Denn hier sollen die so genannten internetbasierten Sprachdienste kein Kostenfaktor für die Nutzer im O2-Netz sein.
19. August 2009 um 20:19
VoIP für Handys… hört sich für so manchen vielleicht einer guten Idee an – für mich allerdings nicht! Finde es irgendwie unnötigt Töne (die ja analog sind) erst zu digitalisieren, um sie dann wieder analog zu machen.
Bitte erklärts mir: WO IST DER SINN?