Seit die Prepaid-Tarife in Deutschland immer günstiger werden und vielfach bessere Konditionen als die herkömmlichen Vertragsmodelle bieten, nimmt der Wettbewerb unter den Schnäppchen-Anbietern immer weiter zu. Diese Entwicklung lässt sich auch anhand des neuen Angebotes aus dem Hause Drillisch bestens belegen. Mit der neuen Marke des Unternehmens, dem Angebot helloMobil, will man nun mit noch besseren Konditionen die unentschlossenen Kunden von sich überzeugen. Einzuordnen ist der neue Discounter-Marke in den Bereich der 8-Cent-Anbieter. Im Rahmen des Netzes vom Münchener Provider o2 ist dies das erste Tarifmodell in diesem Preissegment.
Interessant sind aber für viele Nutzer wohl weniger die günstigen Konditionen für den SMS-Versand und die normale Telefonie. Anreiz für den Erwerb einer HelloMobil SIM-Karte können vermutlich besonders die verschiedenen Daten-Modelle, die auf Wunsch bereitgestellt werden durch den Anbieter. Wer mit dem Smartphone oder dem normalen Handy Ausflüge ins mobile Web unternehmen möchte, hat helloMobil die freie Auswahl, um die eigenen Bedürfnisse möglichst genau umzusetzen. Wer mit 50 Megabyte pro Monat bedient ist, kann für günstige 4,95 Euro Monatspreis das so genannte Handysurfpaket 50 buchen.
Mit einem Kostenpunkt von monatlich 9,95 Euro spricht das Handysurfpaket 200 – mit nahe liegenden 200 Megabyte Inklusiv-Volumen – bereits die aktiveren Web-Nutzer an. Wer sein monatliches Frei-Kontingent überschritten hat, zahlt pro Megabyte günstige 19 Cent. Parallel zur zusätzlichen Berechnung wird auch das Tempo der mobilen Internetverbindung auf die Geschwindigkeit GRPS reduziert. Während das 50-MB-Paket jeweils pro Monat neu gebucht wird, binden sich die Nutzer mit Vorliebe für das 200-MB-Modell für ein Vierteljahr an helloMobil. Nach Ende der Mindestlaufzeit kann im Monatsrhythmus gekündigt werden.
Einen Vorteil hat das umfangreichere Modell aber zudem: Zwar werden die Mehrkosten zugrunde gelegt, dafür erfolgt keine Tempo-Drosselung. Beim Download bzw. –Streaming liegt die Zugangsgeschwindigkeit bei einem maximalen Wert von 7,2 MBit/, der Zugang erfolgt per UMTS und HSDPA. Für den Upload liegt der Wert per HSUPA bei 5,2 Megabit pro Sekunde. Möglicherweise handelt es sich bei den Internet-Tarifen um eine Art Schnuppertarif, denn schon zur Markteinführung ist die Rede von einer möglichen Anhebung der Konditionen beim Anbieter Drillisch. Wer sich für den Kauf des Startersets von helloMobil entscheidet, ist mit dem sozusagen üblichen Anschaffungspreis von nur 9,95 Euro mit an Bord unter den ersten Nutzern des Prepaid-Modells.
Ein rascher Einstieg lohnt sich, denn im Februar gewährt helloMobil den Neukunden einen Willkommensbonus in Höhe von 10 Euro. Einschränkungen für die Nutzung dieses Extra-Guthabens gibt es nicht. Wenigstens in den ersten vier Wochen ist die Anschaffung somit quasi kostenlos möglich. Wissenswert am Schluss: Wer nur hin und wieder ins Internet geht, zahlt ohne gebuchte Web-Option pro Megabyte Datenvolumen 49 Cent. Damit jedoch nicht genug. Hinzu kommt pro Tag eine pauschale Nutzungsgebühr in Höhe von zusätzlich 8 Cent. Eine Flatrate können die Nutzer auch für Gespräche ins Festnetz buchen. Diese wird ohne Mindestlaufzeit angeboten und kostet bei dem neuen o2-Dienst helloMobil pro Monat 9,95 Euro. Die Kündigung kann hierbei jedoch sogar täglich erfolgen.