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Okt 17

Und schon gibt es den nächsten neuen Mitbewerber auf dem stetig wachsenden Markt der Prepaid-Handyangebote. Bei Anbieter Snoog Mobile handelt es sich um einen Service, der im Netz des D2-Betreibers Vodafone bereitgestellt wird. Maßgeblich beteiligt an der Markteinführung ist bei diesem neuen Projekt niemand Geringeres als Rüdiger Gröger, der seinerzeit schon als Chef im Hause des Münchener Unternehmens O2 für so manch spektakuläre Aktion verantwortlich zeichnete.

Seit dem 15.Oktober können Verbraucher nun auch den Anbieter Snoog Mobile für sich entdecken. Der Konzern hat sich ein Ziel gesteckt, das für eine ordentliche Portion Selbstvertrauen spricht. Mindestens eine Viertelmillion Kunden möchte man bis zum Ende des kommenden Jahres von eigenen Mobilfunk-Service überzeugen.

Angeboten wird der Prepaid-Tarif ausschließlich in der virtuellen Welt des WWW. Eine Überraschung findet sich bei Angebot schon ab Werk. So wird ohne Mehrkosten der so genannte Instant Messenger Dienst ICQ offeriert. Kostenlos kann das Programm von den Neukunden von Snoog Mobile aufs Handy aufgespielt werden, darüber hinaus entstehen auch keine Gebühren für den Einsatz der Software, ebenso wenig für den ICQ-Betrieb per UMTS und GRPS.

Die Bedeutung der Messenger wächst stetig, Snoog Mobile könnte also durchaus ein kleiner Coup zum Markteinstieg gelingen durch dieses kostenlose Feature. Für welche Handys der Service infrage kommt (mindestens 100 Handys sollen laut Snoog Mobile ICQ-tauglich sein) erfahren Interessenten auf den Internetseiten des selbst ernannten virtuellen Discounters. Tariflich lesen sich die Rahmenbedingungen für die Nutzung des neuen Mobilfunk-Angebotes allerdings nicht mehr so günstig und innovativ.

Zwar klingt der Preis fürs Starterset in Höhe von 15 Euro samt SIM-Karte und fünf Euro Startguthaben noch angemessen. Nicht zuletzt aufgrund einer ausbleibenden Prüfung der Kreditwürdigkeit. Die Konditionen sind aber nicht unbedingt auf dem neuesten Stand. Können die Snoog-Mobile User in der eigenen Community noch für relativ günstige 5 Cent/Minute Gespräche führen, sind außerhalb des eigenen Angebotes 15 Cent pro Gesprächsminute festgelegt. Da gibt es doch etliche preiswertere Alternativen. Und auch die Abfrage der Mailbox (pro Minute) und der Versand einer SMS kosten15 Cent. Ein Megabyte-Datenvolumen kostet 39 Cent. Verzichtet wird Prepaid-üblich auf Grundgebühren und eine Mindestvertragslaufzeit.

 

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