Wie sagt man doch oft so schön: Nicht alles, was man sich erzählt, entspricht unbedingt der Wahrheit. Dass dies auch im Sektor Mobilfunk immer wieder ausgesprochen zutreffend ist, wird am Beispiel der so genannten Handy-Flatrates deutlich. Diesen Angeboten sagt man vielfach nach, sie seien zwar optimal, um sich als Verbraucher mit der bestmöglichen Kostenkontrolle auszustatten. Doch für User mit Vorliebe für aktuelle Handy-Modelle, so die bestehenden Gerüchte, sind die Flatrates eher nichts. Denn angeblich seien die zum Lieferumfang gehörenden Handys in den meisten Fällen eher veraltet und alles andere als up-to-date mit den neuen Kollektionen mit UMTS, GPRS und anderen modernen Technologien. Doch wie so oft zeigen Tests, dass diese Kritik nicht grundsätzlich berechtigt ist.
Wer maximal Summen in der Größenordnung von 100 Euro investieren möchte bei der Suche nach dem passenden Flatrate-Mobilfunk-Angebot, darf sich durchaus Hoffnung auf ein Handy mit moderner und guter Qualität machen. Dann jedenfalls, wenn man sich die Zeit für den Vergleich nimmt und auf einige zentrale Punkte achtet, die Experten als Auswahlkriterium empfehlen. Dazu gehört etwa, dass Handys möglichst in allen angebotenen Netzen genutzt werden können. In diese Rubrik gehören beispielsweise Modelle wie das Nokia 5130 oder das Samsung SGH-i550. Angeboten werden diese Geräte eigentlich stets mitsamt der neuen Flatrate sowohl bei E-Plus, Vodafone, T-Mobile oder auch dem Münchener Anbieter O2. viel wichtiger bei der Auswahl der Flatrate an sich spielen die eigenen Nutzungsvorlieben die entscheidende Rolle, um das richtige Format zu finden.
Denn die einen telefonieren gerne viel ins Festnetz oder verschiedene Mobilfunk-Netze, während anderer Handy-Fans vor allem Interesse an Daten-Angeboten für den Musik- oder Video-Download haben oder alternativ vor allem günstige Tarife für den Mail-Versand erhalten möchten. Um die so genannten Datenpakete der Anbieter effizient und günstig nutzen zu können. ist meist ein wenig Erfahrung aus früheren Verträgen gefragt. Denn die Gefahr ist groß, den eigenen Bedarf falsch einzuschätzen. In diesen Fällen reicht das gebuchte Datenkontingent dann entweder nicht aus, so dass zusätzliche Megabyte als Down- und Upload entweder deutlich teurer in Rechnung gestellt werden. Oder die Nutzer haben zu großzügig kalkuliert und müssen so mehr als nötig bezahlen. So kann am Ende auch die Handy-Flatrate ins Geld gehen.