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Jul 21

Bis auf dem Anbieter E-Plus haben alle deutschen Netzbetreiber in der einen oder anderen Form eine so genannte Homezone in ihrer Produktpalette. Den Anfang machte vor Jahren das Münchener Unternehmen O2, das mit seinem speziellen festnetz-ähnlichen Service bundesweit viele Kunden erreichen konnte. Inzwischen verzichten die Anbieter zunehmend auf diesen Produktzweig im Sektor der mobilen Kommunikation. Wohl nicht zuletzt aus dem Grund, weil die ständig günstiger werdenden Tarife für SMS und Minutenpreise die Homezone als solche beinahe überflüssig machen. Nun wurde jedoch bekannt, dass auch E-Plus bei der Bundesnetzagentur einen Antrag gestellt hat, der sich auf den Aufbau des bisherigen Mobilfunk-Angebotes bezieht.

Grünes Licht hat es inzwischen von der Netzagentur gegeben, so dass einer Homezone für E-Plus-Kunden grundsätzlich nichts im Wege steht. Allerdings ist es aus Sicht von Mobilfunk-Experten eher unwahrscheinlich, dass die Einführung eines solchen Angebotes bevorsteht. Weitaus realistischer stufen die Beobachter die Chancen darauf ein, dass E-Plus sich von der Erweiterungserlaubnis der Netzagentur gänzlich andere Möglichkeiten versprechen könnte. Denn neben der eigentlichen Möglichkeit, Rufnummer mit regionalem Bezug an die Kunden ausgeben zu können, bietet sich durch die Genehmigung scheinbar noch eine Fülle anderer Produkte, die auf dem Homezone-Ansatz basieren. Die Leistungen betreffend sollen diese potentiellen Angebote nur wenig mit den bekannten Produkten wie etwa O2 Genion gemeinsam haben, so die Einschätzung der Spezialisten für Mobilfunkfragen.

Auch tariflich bietet die neue Situation interessante Aussichten, die für die E-Plus Bestandskunden und Neukunden positive Auswirkungen haben können. Eine Folge der behördlichen Rückendeckung ist nämlich die Aussicht, dass E-Plus die beim ‚Äěnormalen‚Äú Mobilfunk üblichen und vorgeschriebenen Konditionen für die Festlegung der Entgelte ab sofort unterbieten darf. Jedenfalls dann, wenn die Zielrufnummern von Gesprächen besagte Homezone-Nummern sind. Dies liegt daran, dass die Homezone-Nummern nicht an Handy- sondern regionale Ortsnetze gebunden sind. Hierbei können geringere Weiterleitungsgebühren an die Kunden als niedriger Minutenpreis weitergegeben werden. Gerade vor diesem Hintergrund stellt sich so mancher Insider jedoch die Frage, wieso E-Plus solange gewartet hat mit dem Antrag bei der Netzagentur.

 

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