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Sep 22

Die Verlockungen sind vielfältig, die auf dem Handy-Markt um die Gunst der Konsumenten buhlen sollen, um diese als Neukunden für einen bestimmten Mobilfunk-Tarif als möglichst zahlungskräftigen Nutzern zu gewinnen. Noch immer glauben viele Verbraucher bei der Anschaffung eines neuen Mobiltelefons an die Möglichkeiten, die ihnen ein so genanntes subventioniertes Gerät bringen kann. Doch wer genauer hinschaut in den Werbebroschüren und Kampagnen der Anbieter, hat schon vor einiger Zeit vermutlich erkannt: Eigentlich gibt es die Subventionierung beim Abschluss eines neuen Handyvertrages gar nicht mehr, zumindest sind die wirklich guten Angebote dieser Art eher die Ausnahme von der Regel. Top-Modelle aus den aktuellen Kollektionen halten die Mobilfunk-Unternehmen zwar grundsätzlich in ihrer Produktpalette bereit. Doch dass sich Mobilfunkkunden auf diesem Wege für ein paar Euro eines dieser Geräte verschaffen kann, ist inzwischen eher Wunschdenken und längst Geschichte. Heutzutage lassen sich die meisten Anbieter die Highend-Geräte durchaus ordentlich bezahlen, Schnäppchen sucht man mit der Lupe.

Eher ist es sogar so, dass bei der Aufstellung der monatlichen Grundgebühr und des Kaufpreises für den Neuvertrag am Ende nicht selten eine Gesamtsumme steht, die über dem direkten Kaufpreis für das jeweilige Neugerät liegt. Dafür jedoch bieten sich bei den verschiedenen Tarifmodellen zunehmend Chancen für die Verbraucher, um die eigenen monatlichen Telefon-Kosten nach und nach zu senken. Was des dazu braucht, ist schnell erklärt: Die Kunden müssen sich nur selbst ein wenig mit ihren eigenen Verhaltensmustern auseinandersetzen. Wer weiß, welche Bedürfnisse er oder sie wirklich hat, und welche Leistungen eines Mobilfunk-Angebotes eigentlich tatsächlich in Anspruch genommen werden, erschließt sich ein nicht zu unterschätzendes Potenzial zur Kostensenkung. Unterschieden wird branchenintern bekanntlich fast durchweg mehr oder weniger in vier unterschiedliche Typen:

Den Wenigtelefonierer mit geringem Bedarf, den Telefonierer mit Normalverhalten, den Vieltelefonierer, der schon deutlich öfter zum Handy greift, sowie den Dauertelefonierer, bei dem Gespräche ständig an der Tagesordnung sind. Gerade bei den Vertretern des Discount-Sektors können Nutzer inzwischen von deutlich gesunkenen Minutenpreisen profitieren. Vielfach ist aus Sicht von Mobilfunk-Branchenkennern insbesondere sinnvoll, bestehende Verträge auf ihre Konditionen zu überprüfen. Denn wer noch einen Altvertrag aus grauer Vorzeit mit sich schleppt, erlebt bei genauerer Betrachtung oftmals sein blaues – und vor allem kostspieliges – Wunder. Was früher topp war, ist heute vielleicht echter Tarif-Luxus mit überteuerten SMS- und Gesprächskosten. Hier kann es günstiger sein, Verträge zu kündigen und auslaufen zu lassen, um parallel einen neuen, preiswerteren Vertrag oder eine Prepaid-Karte zu nutzen. Anhand des eigenen Telefonier-Verhaltens lässt sich bequem abgleichen, welche Tarife wirklich lohnend sind und welche vor allem mit hohen Kosten verbunden sind.

 

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