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Nov 09

In gewisser Weise ist es fast beruhigend zu sehen, dass es trotz allen technischen Fortschritts noch immer zu Fehlern und Problemen bei der Produktion von Mobiltelefonen und dem entsprechenden Zubehör kommen kann. So etwa im Falle des finnischen Herstellers Nokia, der sich aktuell angehalten sieht, eine Rückrufaktion zu starten, um mögliche Verletzungsrisiken für die eigenen Kunden ausschließen zu können.

Ausgetauscht werden müssen laut Angaben des Unternehmens bestimmte Ladegeräte. Bisher – so betont man bei Nokia vorauseilend – hat es keine Zwischenfälle gegeben mit den Ladegeräten. Die Gefahr besteht dennoch, dass die Nutzer einen elektrischen Schlag beim Gebrauch der Ladegeräte erhalten könnten. Der Defekt besteht darin, dass sich die Abdeckungen der Geräte unter bestimmten Umständen lösen könnten.

Wird das Ladegerät in diesem Moment verwendet, ist die Gefahr des Schlags gegeben. Sorgen machen sich jedoch nicht alle Nutzer mit Nokia-Handys. Auch wenn sie im Besitz eines Ladegerätes der entsprechenden Sorte sind: Der potentielle Fehler liegt nach derzeitigen Meldungen nur bei den Modellen vor, die im Zeitraum vom 15. Juni bis 9. August herstellt worden sind. Angesichts der hohen Verkaufszahlen des Marktführers könnte aber schon diese Zahl der auszutauschenden Ladegeräte recht ordentlich ausfallen.

Der Hersteller übernimmt natürlich kostenlos den Austausch. Die betreffenden Ladegeräte sind beim Hersteller BYD produziert worden. Drei verschiedene Typen gelten laut Nokia als Stromschlag Risikofaktoren: Dabei handelt es sich um die Modelle AC-4U, AC-3E und das Format AC-3U. Letztere unbedingt einzusendende Ladegeräte waren von 13.04.2009 bis zum 25. Oktober beim gleichen Hersteller produziert worden. Betroffen sind nicht nur die Extras, die ab Werk mit neuen Nokia-Handys ausgeliefert wurden.

Auch wer im Handel separat entsprechende Ladegeräte erworben hat, sollte sich schlau machen, ob ein Austausch notwendig ist. Die Retoure an Nokia bzw. den Ladegerät-Produzenten kann über den Handel abgewickelt werden, so dass die Verbraucher selbst keine Mühen mit dem Versand haben. Bei diesen Anlaufstellen für das Nokia-Austauschprogramm erfahren die Kunden auch, ob ihr Ladegerät defekt ist. Alternativ erhalten die Kunden Informationen auf den Unternehmensseiten im Internet zu den Ladegeräten. Über die möglichen Folgen eines solchen Schlags ist bisher nichts bekannt.

 

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