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Nov 08

Schon aus einem ebenso einfachen wie logischen Grund setzen sich die so genannten Headlines für den Einsatz in Kombination mit dem Mobiltelefon eben doch ganz allmählich durch. Neben den drohenden Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei machen die Bußgelder für Gespräche am Steuer eines fahrenden Autos schmerzlich im Portemonnaie der „Täter“ bemerkbar. Die Kosten für ein Headset sind schon dann vertretbar, wenn man sich als Nutzer nur einen einzigen Zwischenfall mit der Polizeistreife ersparen kann.

Hinzu kommt, dass die modernen Headsets mittlerweile deutlich bequemer und komfortabler sind. Dafür nehmen viele Verbraucher durchaus höhere Ausgaben in Kauf, gerade beruflich rechnet sich die Investition für Vieltelefonierer. Ein Problem, mit dem die meisten Headsets allerdings auch weiterhin zu kämpfen haben, ist die Anfälligkeit für Außengeräusche durch Verkehrs- und sonstigen Straßenlärm. Als echtes Oberklasse-Headset soll Jawbone Prime nun nach Aussagen des Herstellers in mehrerlei Hinsicht gute Einsatzmöglichkeiten bieten.

Einerseits kann das Gerät mit einem edlen und chicen Aussehen unter Design-Gesichtspunkten voll und ganz überzeugen. Zudem ist es unter modernen Aspekten der Ergonomie ausgearbeitet worden. So fügt sich das Jawbone Prime ausnahmslos jedem Ohr an. Andererseits – und dies ist wohl der wichtigste Punkt – kann das Headset in ersten Tests vor allem mit einer Nebengeräusch-Unterdrückung Punkte sammeln. Mit dem treffenden Namen NoiseAssassin-Technologie bringt das Headset für Anrufer und Angerufene gleichermaßen entspannte Gesprächssituationen.

Überlastungen der Stimmbänder wegen allzu lauter Nebengeräusche gehören also endlich der Vergangenheit an. So kann das Modell selbst bei härtesten Belastungsproben im Alltag standhalten. Den Preis von knapp 110 Euro werden Nutzer gerne in Kauf nehmen, wenn sie dafür in der glücklichen Lage sind, endlich störungsfrei telefonieren zu können, und zwar selbst an Orten, an denen andere Einsteigermodelle längst ihren Dienst versagen und die Handy-Nutzer fast in den Wahnsinn getrieben werden. Interessant ist das Gerät dabei nicht nur durch seine Farb-Möglichkeiten (Jawbone Prime gibt es auch in knalliger Ausführung in Pink oder Orange), die Vielzahl der mitgelieferten Adapter und die technischen Rahmenbedingungen machen das Headset-Modell in allen Lebenslagen zu einem guten Begleiter.

Eingesetzt wird das Jawbone Prime natürlich per Bluetooth, so ist das Gerät mit allen aktuellen Handys und Smartphones einsetzbar. Auch hinsichtlich der übrigen technischen Voraussetzungen kann das Headset dem hohen Versprechen des Herstellers gerecht werden. Eine Standby-Leistung von acht Tagen ist überdurchschnittlich, mit mehr als vier Stunden Ausdauer für Dauergespräche kann das Jawbone Prime selbst im Job bestehen. Positiv heben Experten vor allem die Leistung beim Aufladen hervor.

In nicht einmal einer Stunde, heißt es in den Tests, soll der Akku in vollem Umfang wieder einsatzbereit sein für die nächsten Telefonate. Interessant ist die Möglichkeit, dass Gerät mit zwei Nutzern parallel einsetzen zu können. insgesamt kann Jawbone Prime mit maximal acht unterschiedlichen Geräten verknüpft werden, um flexibel ohne aufwendiges Umstellen verwendet werden zu können. Da nimmt mancher Verbraucher der technischen Erleichterung wegen den Anschaffungspreis in Kauf.

 

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