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Jan 29

Dem Zufall überlässt man beim US-amerikanischen Unternehmen Motorola am liebsten so wenig wie irgend möglich. Damit ist der US-Handyhersteller wenigstens im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs denn auch denkbar gut gefahren, wie die frisch veröffentlichten Zahlen für die erste Zeit des neuen Geschäftsjahres und die Zukunftspläne erkennen lassen. Tendenziell sieht der Konzern nach kritischen Monaten wieder deutlich besseren Zeiten entgegen. Nach eigener Aussage verdankt man es vor allem den neuen Smartphones auf Basis des Betriebssystems Android aus dem Hause des Suchmaschinen-Giganten Google, dass die vergangenen Monate die Verkaufszahlen und den Umsatz betreffend positive Entwicklungen erkennen lassen.

Gut zwei Millionen Geräte dieser Art konnte Motorola im besagten Zeitraum absetzen, das sind sage und schreibe gut 700.000 Smartphones mehr, als es von Branchenkennern für diese Phase für möglich gehalten worden war. Die wohltuende Konsequenz für den Hersteller Motorola: ein Nettogewinn mit einem Volumen von immerhin 142 Millionen US-Dollar. Dass man rund ein Fünftel hinter dem Umsatz-Ergebnis aus dem Vorjahr zurückbleibt – damals erreichte Motorola einen Jahresumsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar -, führt das Unternehmen vor allem auf die Probleme in der Handy-Branche allgemein zurück.

Die Gesamtmenge der verkauften Handys beläuft sich auf insgesamt 12 Millionen Stück, dies entspricht einem Wert von 1,6 Millionen weniger als erwartet. Prognostiziert worden war sogar eine Gesamtmenge von 14,8 Millionen. Für das zweite Jahresquartal wird dementsprechend kein Gewinn erwartet, die angekündigte Aufspaltung vom Motorola-Gesamtkonzern in mehrere kleine Geschäftsbereiche soll Besserung bringen. Nicht vergessen werden darf, dass der Hersteller im gleichen Zeitraum des Vorjahres 3,7 Milliarden US-Dollar Verluste zu verbuchen hatte.

Besonders erfreut zeigt man sich dieser Tage mit dem Erfolg des bei uns unter dem Namen Milestone angebotenen Android-Gerätes. Zukünftig will Motorola noch stärker als bisher in dieser Nische aktiv werden. Und eben weil die bisherigen Smartphone so gut ankamen bei den Kunden, kündigte das Unternehmen nun an, in den nächsten Monaten bis zum Ende des noch jungen Geschäftsjahres 20 oder mehr neue Geräte auf den Markt bringen zu wollen, um die Kundengunst für sich zu nutzen. Ins Auge gefasst hat der Hersteller dabei auch Modelle, die sich in Handling, Qualität und Design mit dem Erfolgs-Gerät iPhone messen lassen und für dieses eine ernst zu nehmende Konkurrenz sein sollen.

 

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