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Nov 21

Die klassischen Briefdienstleistungen werden von vielen Verbrauchern kaum noch genutzt, vom Paketversand einmal ganz abgesehen. Als aufwendig empfinden viele Bürger die Tatsache, dass sie Briefe zwar an vielen Stellen in den Städten und Gemeinden einwerfen können. dafür gestaltet sich der Erwerb der nötigen Postwertzeichen aber mitunter deutlich schwieriger. Denn Briefmarken gilt es bei der nächstgelegen Filiale Post zu kaufen.

Und selbst wenn diese inzwischen vielerorts in ganztägig geöffneten Supermärkten zu finden sind, viel Zeit kostet der Besuch der Läden dennoch. In wachsendem Maße wird auch die Deutsche Post den Ansprüchen ihrer modernen Kunden gerecht, indem sie mit den großen deutschen Mobilfunkkonzerne Kooperationen eingeht, um das Modell des Handyportos voranzutreiben.

Bisher gab es Produkte dieser Art nur im Rahmen der Angebote von Marktführer T-Mobile und bei Vodafone. Doch seit dieser Woche ist nun auch der Betreiber E-Plus mit an Bord, um den eigenen Kunden mehr Service für den Postversand bieten zu können. Besagter Service jedoch ist bisher ein eher zweischneidiges Schwert für die Kunden. Rein technisch ist das Angebot durchaus reizvoll. Denn ‚Äď im Falle von E-Plus – durch eine SMS an die Servicenummer 22122 erhalten die Nutzer unter dem Stichwort Brief (alternativ: Karte) einen Code aufs Handy.

Dieser 12-stellige Code wird einfach auf den Brief geschrieben und schon steht dem ordnungsgemäßen Versand nichts mehr im Wege. Bis zum Eingang des Codes auf dem Handy sollen maximal einige Sekunden vergehen. In den Verteilzentren der Post werden die Codes später geprüft. Und genau diese zusätzlichen Kontrollen in den Poststellen müssen die Kunden scheinbar ihrerseits mitbezahlen.

Das Porto per Handy liegt momentan bei 85 Cent Postkarten, Standardbriefe kosten sogar 95 Cent. In beiden Fällen bezahlen die Verbraucher beim Handyeinsatz also einen üppigen Aufschlag verglichen mit den üblichen Portokosten beim Besuch in der Poststelle. Und auch die Kosten für die Kurznachricht an die Servicenummer dürfen nicht vergessen werden. Für den Einzelfall mag der Einsatz okay sein, bei regelmäßiger Nutzung sind die Kosten aber doch recht unerfreulich.

 

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  • Keine Antworten zu “E-Plus bietet nun auch Post-Porto per Handy”

    1. Pe-Su-Ki sagt:

      Mit über einem Jahr verspätung hat sich E-Plus aber erst recht Spät dazu entschlossen sich an dieser Aktion zu beteiligen. Für einen schnellen Brief oder eine Postkarte zwischendurch kann man das ruhig mal nutzen. Dann fallen die erhöhten Preise auch nicht so ins Gewicht.

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