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Apr 13

Teleefonrechnung mit GeldstückenEs gibt schon einige Möglichkeiten, sich vor windigen Geschäftemachern, die Sie nur zur Kasse bitten wollen, zu schützen. Dazu sollten Sie die folgenden Tipps berücksichtigen und „verdächtigen Angeboten“ stets skeptisch gegenüber stehen. Außerdem gibt es noch weitere „Verhaltenshinweise“, die Ihnen im Falle des Falles Ärger ersparen.

Punkt 1: Die Handynummer
Geben Sie Ihre Mobilfunknummer nur an, wenn es unbedingt notwendig ist. Es gibt Situationen – zum Beispiel bei Online-Bestellungen, aber auch bei so manchem Formular einer Bank o.ä. – in denen Sie aufgefordert werden, persönliche Daten anzugeben. Sie werden dann gebeten, der Nutzung Ihrer Daten zuzustimmen. Tun Sie das nicht! Kreuzen Sie die Bitte nicht mit „ja“ an oder streichen Sie das Passage am besten ganz durch. Sie können auch einfach Ihre Handynummer nicht angeben, denn niemand kann Sie dazu zwingen. Ist es schon zu spät und Sie haben Ihre Daten bereits freigegeben, so können Sie dem auch schriftlich nachträglich widersprechen.

Punkt 2: Teure Nummern erst gar nicht zulassen
Viele Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, bestimmte Nummern komplett sperren zu lassen. Das sollten Sie in Anspruch nehmen, vor allem für 0900-, 0137- und Premium-SMS-Nummern. Denn diese Nummern werden gerne von Abzockern verwendet. Die Sperrung der zuletzt genannten ist im Augenblick zwar nur bei T-Mobile sowie bei explizit ausgewiesenen Kindertarifen möglich, doch sollten Sie bei Ihrem Anbieter einmal erfragen, was für Sie machbar ist.

Punkt 3: Auf Abzocke aufmerksam machen
Sollten Sie trotz aller Vorsicht in die Abzock-Falle getappt sein, behalten Sie das nicht für sich. Wenn Sie unaufgefordert irgendwelche Formulare und Werbung für teure SMS bekommen, warnen Sie andere und melden Sie sich bei der Bundesnetzagentur. Diese leitet dann weitere Schritte ein.

Punkt 4: Überprüfen Sie die Handyrechnung genau
Bezahlen Sie Ihre Handyrechnung nicht blindlings, sondern gehen Sie die einzelnen Posten durch. Tauchen Nummern auf, die Ihnen fremd sind? Müssen Sie für Anrufe mit einer 0137- oder einer 0900-Nummer oder Premium-SMS bezahlen? Dann sollten Sie hellhörig werden. Tipp: Die Gebühren für SMS stehen oft erst am unteren Ende der Abrechnung und müssen die Namen der Firmen beinhalten, die für den Anbieter die Gebühren einfordern. Die Kontaktadressen der Abzock-Firmen sind bisweilen aus der Handyrechnung ersichtlich. Wenn Sie aber keinen Hinweis finden, forschen Sie im Internet nach. Dort geben Sie einfach die Absendernummer oder den SMS-Text ein und meist werden Sie dann schon fündig.

Punkt 5: Die Zahlung stoppen
Haben Sie mehr oder weniger unwissend beispielsweise ein Abo bestellt, so können Sie dieses in der Regel jederzeit kündigen. Bei Jamba etwa funktioniert das, indem man an die Nummer 33333 eine SMS mit dem Inhalt „STOP ALLE“ oder eine Email an Reklamation@jamba-ag.de schickt. In anderen Fällen ist es vielleicht nicht ganz so leicht, doch Sie können aus folgenden Gründen auf der Handyrechnung anfallenden Gebühren widersprechen bzw. diese zurückverlangen:
– Ihnen wurde der Preis für Abos, Premium-SMS oder 0900-Nummern vom Anbieter nicht klar genannt
– Wenn Ihr minderjähriges Kind ohne Ihr Wissen mittels Vorkasse-Karte des Handys Dienste bestellt oder
abonniert hat
In allen Fällen ist es wichtig, dass Sie innerhalb einer Frist von sechs Wochen schriftlich widersprechen. Manchmal reicht aber auch schon eine Beschwerde beim Kundenservice. Wurden die Beiträge schon per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht, müssen Sie diese vom Mobilfunkanbieter selbst zurückverlangen. Überweisen Sie die Rechnung, ziehen Sie einfach den Betrag, dem Sie widersprechen, von der Gesamtsumme ab. Stammt die Rechnung nicht von Ihrem Handyanbieter, sondern von den Abzockern selbst, ist es ratsam, wenn Sie sich mit einem Einschreiben bzw. Fax (Protokoll unbedingt aufheben!) dagegen wehren. Sollte die Firma dennoch nicht von ihrer Forderung ablassen, können Sie sich entweder erst an die Verbraucherzentrale wenden oder gleich einen Anwalt einschalten. Bitte beachten Sie aber, dassa uch der Anwalt ein entsprechendes Honorar veranschlagt. Ihnen mag ein derart vehementes Vorgehen vielleicht etwas übertrieben erscheinen, aber seien Sie versichert, dass bei solchen Abzockern oft nur diese Vorgehensweise zum Erfolg führt.

 

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