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Apr 22

Das Online-Banking haben nicht nur mittlerweile etliche ganz normale User für sich entdeckt, um damit ihre Konten zu verwalten und Finanztransaktionen durchzuführen. Es ist auch für Kriminelle interessant, die sich so auf schnellem Weg illegal bereichern wollen. In diesem Zusammenhang greifen sie auch verstärkt Handy-User an, die mit dem Mobiltelefon Online Banking betreiben. Die Attacken, so warnt das Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik, beginnen in aller Regel mit einer einfachen SMS. Die komplexe Strategie der Täter ist dabei fast immer gleich. Zunächst greifen sie den PC an, dann das Handy. Sie spionieren so die Daten für Bankgeschäfte wie Überweisungen und ähnliches aus und manipulieren diese anschließend. Für diesen Vorgang infizieren die Gauner den PC des Users mit einer bestimmten Schadsoftware.

Erst der PC, dann das Handy
Meldet der Betroffene sich dann bei der Bank bzw. deren Website an, blendet diese Software neben dem vertrauten Layout der Seite zusätzliche Felder ein, in denen der User aufgefordert wird, Handynummer, -modell oder IMEI-Nummer anzugeben, um angeblich einen Link für ein vermeintlich notwendiges Zertifikats-Update per SMS zu erhalten. Jetzt haben die Kriminellen alle Daten, die sie brauchen, denn nun schicken sie dem ahnungslosen Nutzer per SMS tatsächlich einen Link – nur dass der natürlich kein Update bereithält, sondern eine der für den PC ähnliche Schadsoftware. Diese liest beispielsweise die TAN-Nummer mit, wenn der User von seinem Handy aus auf sein Online Banking zugreift und eine Transaktion durchführt. Damit ist es den Gaunern möglich, Überweisungen umzuleiten oder ganze Beträge zu ändern.

Wie man sich schützen kann
Sehr einfach machen es den Kriminellen in diesem Zusammenhang die Handynutzer selbst, die kaum einer sieht den Bedarf, sein Smartphone gegen unautorisierten Zugriff, Viren & Co. zu schützen. So haben dunkle Machenschaften Hochkonjunktur. Doch selbst ohne Schutzmaßnahmen in Form von Software für das mobile Endgerät kann man derartige Übergriffe vermeiden. Wichtig ist, misstrauisch zu sein gegenüber Aufforderungen, persönliche Daten, Geheimnummern, PINs, TANs und ähnliches anzugeben. Keine Bank würde das von ihren Kunden auf einer Website verlangen. Und falls man doch dazu aufgefordert wird, sollte man den Vorgang zunächst abbrechen und die Bank direkt kontaktieren. Außerdem sollte man weder auf dem PC noch auf dem Handy Links anklicken, deren Quelle und Herkunft man nicht kennt oder ausmachen kann.

 

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