Wir haben in einem Beitrag bereits darüber berichtet, was es mit Face Time auf sich hat. Nun soll an dieser Stelle noch einmal detailliert erklärt werden, wie Face Time genau funktioniert. Zunächst aber zu den Gesprächskosten. Viele User fürchten offenbar, dass zusätzliche Gebühren auf sie zukommen, sobald sie Face Time benutzen. Aber eines nach dem anderen.
Ohne Kooperation geht es nicht
Grundsätzlich kann man Face Time nur dann einsetzen, wenn beide Gesprächspartner in Wi-Fi-Netzen unterwegs sind. Im Augenblick ist Apple dabei, die Mobilfunkpartner von der neuen Entwicklung zu überzeugen. Diese müssten dazu jedoch ihre bisherige Infrastruktur erweitern und ausbauen, folglich zieht nicht jeder bei der von Apple angeregten Initiative mit. Man kann also Face Time momentan mit einem Videochat vergleichen. Nötig ist wie gesagt ein Wi-Fi-Netz, wobei allerdings keine weiteren Kosten entstehen.
Die technische Komponente
Zunächst erfolgt der Verbindungsaufbau durch einen ganz regulären Anruf, den der Mobilfunkanbieter wie gewohnt abrechnet. Erfüllen beide Geräte die Bedingungen für Face Time, sprich handelt es sich um iPhones 4 und Verbindungen im Wi-Fi-Netz, verschwindet das vorher angezeigte Fragezeichen der rechts angelegten Face-Time-Taste und man kann nach Wunsch vom herkömmlichen Telefonat in den Face Time Modus wechseln. Dabei verschiebt sich dann das gesamte Gespräch auf die Wi-Fi-Verbindung und die gebührenpflichtige Verbindung über das Mobilfunknetz wird beendet. Jetzt können beide Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht miteinander telefonieren und sich sprichwörtlich dabei in die Augen sehen.