Gerade wurde in Bayern das wohl schärfste Nicht-Raucher-Schutz-Gesetzt verabschiedet, das es in ganz Deutschland gibt, doch auch anderswo werden Raucher immer „unbeliebter“. In Gaststätten heißt es zunehmend „Rauchen verboten“ und bestenfalls ist vor der Türe noch ein Plätzchen für die Zigarette nach dem Essen vorgesehen, doch auch da gibt es hin und wieder Probleme.
Will sie denn keiner haben?
So manch einer fragt sich da vielleicht – bestimmt zurecht – wo er überhaupt noch „erwünscht“ ist und daher ist die Reemtsma-App nicht nur etwas für die Bayern, die seit dem Volksentscheid im Juli 2010 möglicherweise in anderen Bundesländern „Raucherasyl“ suchen. Aber wie gesagt, auch dort sind sie mit ihren Glimmstängeln nicht überall gern gesehen.
Das Smoke-Spot-App – die Rettung für Raucher, die nicht vor der Tür stehen wollen
Dafür gibt es nun das Reemtsma-App, das nicht nur, aber vor allem den Bayern wie ein Geschenk des Himmels vorkommen dürfte. Macht sich nämlich nun ein rauchverbotsgeplagter Bayer beispielsweise auf nach Berlin, um dort in Ruhe und ohne gesetzliche Repressalien seiner Nikotinsucht nachzukommen, sagt ihm dieses App, wo er seine Zigarette genießen darf. Die sogenannte Smoke-Spots-App, die von der Hamburger Agentur Deeplue Networks entwickelt wurde, lotst ihn durch den Dschungel an Bars und Kneipen und zeigt an, in welcher er vor die Tür geschickt wird und wo er als Raucher wirklich willkommen ist.
Die nächste Raucher-Lokation ist womöglich nicht weit
Mit einer Umkreissuche findet der geplagte Raucher sogar die nächstgelegene raucherfreundliche Lokalität. Zusätzlich zeigt das App Gästebewertungen und Fotos und vermittelt so einen Eindruck von Stimmung und Ausstattung.