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Jan 08

woman internetIn den meisten deutschen Haushalten ist ein DSL-Anschluss nicht mehr wegzudenken. Nicht nur surfen wollen die Kunden, sondern das gesamte Alltagsgeschäft kann und muss teilweise über das Internet abgewickelt werden. Sicheres Banking, High Speed Surfen, Streaming von TV-Inhalten, Download von Programmen und Spielen, die Nutzung von Cloud-Diensten und Internettelefonie – das alles sind die Anforderungen, denen DSL-Anschlüsse in der heutigen Zeit gewachsen sein sollten. Für den Nutzer, der nicht gerade in der Telekommunikationsbranche zuhause ist, stellt dies ebenso vor eine große Herausforderung: In einem Dschungel an verschiedenen Zugangsmöglichkeiten, Anbietern und Tarifen fällt es schwer, den Überblick zu wahren.

Von DSL bis LTE

Internet ist nicht gleich Internet. Die Zeiten, in denen ein Internetanschluss lediglich den Zugang zum World Wide Web sichern musste, sind längst vorüber. Heute stehen dem Kunden verschiedene Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung, die sich im Wesentlichen durch Geschwindigkeit und Performance unterscheiden:

– DSL
– ADSL
– SDSL
– VDSL
– LTE

Doch was genau bedeuten diese Abkürzungen und welche ist unter Umständen die richtige für den Privatanschluss?

Unter DSL versteht man ein digitales breitbandiges Verfahren zur Nutzung von Telefonleitungen. Hier sind Datenübertragungen von bis zu 16 MBit/s möglich (in Abhängigkeit von den regionalen Begebenheiten). Wer eine höhere Performance benötigt, weil er beispielsweise größere Datenvolumen versenden muss, kann sich – sofern am Wohnort verfügbar – für die erweiterten DSL-Anschlüsse ADSL und SDSL entscheiden. ADSL steht hierbei für Asymetrische Breitband Datenübertragung, hier erfolgen der so genannte Upstream und der Downstream mit verschiedenen Geschwindigkeiten, während bei der Symmetrischen Breitband Übertragung Up- und Downstream mit der gleichen Geschwindigkeit stattfinden. Bei diesen Übertragungen sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s möglich. Wer besonders viel Datenvolumen benötigt (beispielsweise für den Download und das Streamen von Musik, Filmen etc., wählt unter Umständen LTE (Long Term Evolution). Hier sind Datenübertragungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbit/s möglich.

Überblick im Tarife-Dschungel

Welcher Anschluss ist nun der Richtige? Diese Frage klärt sich schnell, wenn man für sich entscheidet, was man mit dem Internetanschluss machen möchte. Für herkömmliches Surfen, Arbeiten und Abrufen der E-Mails ist ein DSL-Anschluss meistens ausreichend. Nur wer bevorzugt auf allen Kanälen streamt und downloadet, benötigt schnellere Anschlüsse. Doch mit der Frage nach dem richtigen Anschluss steht der Kunde im nächsten Schritt vor der nächsten schwierigen Entscheidung, nämlich der, welchen Anbieter er wählen sollte. Intuitiv möchte man natürlich das günstigste Angebot nutzen. Doch welches wirklich das günstigste ist, erschließt sich dem Laien nicht sofort. Zwar locken viele Anbieter in ihren Werbungen mit günstigen Preisen, doch sind dies natürlich nicht immer die letztendlichen Gebühren, oder beinhalten so manche Tücke, die sich erst nach Buchung des Angebots zeigt. Worauf sollten Kunden also achten?

Zunächst einmal muss klar sein: Handelt es sich bei dem Tarif um einen Grundpreis, der weitere Kosten bei Nutzung beinhaltet, oder ist dies eine Flatrate, also ein Pauschalbetrag, der alle Kosten abdeckt. Grundgebühren können zunächst recht günstig aussehen, lohnen sich aber tatsächlich nur für solche, die den Anschluss nicht allzu häufig und auch nicht exzessiv nutzen. Sonst kann der Internetanschluss schnell zur Kostenfalle werden. Bei regelmäßiger Nutzung empfiehlt sich in der heutigen Zeit meist eine Flatrate. Aber Vorsicht: All inklusive ist auch hier nicht unbedingt alles. Der Kunde sollte vor Vertragsabschluss unbedingt prüfen, inwieweit es ein begrenztes Datenvolumen oder eine Speeddrosselung gibt. Es kann also sein, dass die Flatrate nur ein bestimmtes Datenvolumen beinhaltet und der Anbieter beim Überschreiten so richtig zur Kasse bittet. Hier muss sich der Kunde wiederum fragen, inwieweit das angebotene Datenvolumen den eigenen Anforderungen entspricht. Aufschluss über das eigene Surfverhalten bietet unter Umständen die letzten Rechnungen des derzeitigen Anbieters. Viele Anbieter führen nach Erreichen des beinhalteten Datenvolumens eine Speeddrosselung durch, d.h. der Kunde kann zwar weiterhin kostenfrei im Rahmen der Flatrate surfen, dies jedoch mit einer deutlich reduzierten Geschwindigkeit. Auch hier muss der Kunde für sich entscheiden, inwieweit dies die Surfgewohnheiten tatsächlich beeinträchtigt.

Nun muss sich niemand durch zahlreiche Internetseiten wühlen, um die einzelnen Anbieter und ihre Tarife abzuklappern und miteinander zu vergleichen. Den perfekten Überblick bieten hier viele Vergleichsportale, die dem Kunden die langwierige Arbeit abnehmen. Ein gutes Beispiel hierfür stellt die Seite http://www.internetdsl.de/ dar. Auf Seiten wie dieser erhalten Interessierte nicht nur alle gängigen Anbieter und ihre Gebühren übersichtlich dargestellt, sondern bekommen auch verständlich erklärt, worauf es bei dem jeweiligen Anschluss ankommt. Die Suche erfolgt bei solchen Portalen stets unter Angaben des Wohnorts bzw. der Postleitzahl, damit die Ergebnisse auch den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten entsprechen. Mit ein wenig Lesearbeit lässt sich so schnell und unkompliziert der richtige Anbieter und Tarif finden.

 

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