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Aug 29

Wie zuletzt mehrfach berichtet, ist aus Sicht von Experten in den bewährten Netzformaten das Potenzial des Mobilfunk-Marktes weit gehend ausgeschöpft. Dementsprechend groß sind die Hoffnungen bei den Anbietern, die man sich von den Entwicklungen im Bereich UMTS und den 3G-Netzen nicht völlig zu Unrecht macht. Die Entwicklungen haben insbesondere für die Nutzer günstige Voraussetzungen geschaffen. Denn die Mobilfunkbetreiber müssen sich zusehends etwas einfallen lassen, um Kunden vor dem Hintergrund steigender Auswahl von den eigenen Qualitäten als zukunftsträchtiger Partner bei mobilen Kommunikationslösungen zu überzeugen. Mit immer schnelleren Internetverbindungen entstehen so in immer kürzeren zeitlichen Abständen neue Möglichkeiten. Der Wettbewerb um die zentralen Standorte hat inzwischen auch politisches Interesse entstehen lassen. Niemand möchte den Anschluss an die technische Spitze beim Mobilfunk verpassen. So steigen neben den Ausgaben im Bereich von Internet- und Kabel-Technologien, ähnliche Entwicklungen sind bei den mobilen Übertragungstechniken wie eben dem momentan so gefragten 3G Netz zu beobachten.

Schon jetzt ist offensichtlich, dass die nächste Umstellung auf ein noch schnelleres Netz nicht lange auf sich warten lassen wird. 4G – so lautet die Devise für die kommenden Jahre. Allein die EU hat schon jetzt etliche Millionen in die Entwicklung der neuen Wachablösung im Bereich der mobilen Hochgeschwindigkeitsnetze gesteckt, mit dem schon bald bisherige Techniken für das Web to mobile Vergangenheit sein sollen. Bezeichnet wird diese Technologie als
LTE Advanced Technik. Wenn die bisherigen Meldungen stimmen, soll mit diesem Ansatz sogar die in den USA gebräuchliche Technologie LTE in den Geschwindigkeitsschatten gestellt werden. Als mögliches Tempo spekulieren Experten derzeit mit Geschwindigkeiten im Bereich von maximal 1 Gbit/s zu erzielen, wohl gemerkt im Bereich des mobilen Internet. Schon im kommenden Jahr könnte das auf den Technologien Winner und Winner II basierende LTE-Angebot realisierbar sein.

Einmal mehr wurden zur Umsetzung dieses Ziels Kooperationen auf europäischer Ebene geschlossen, an der Forschungseinrichtungen, Universitäten und Konzerne der Mobilfunk- und Internetbranche gleichermaßen beteiligt sind. Derzeit jedoch gibt es diesbezüglich nicht viel mehr als eine überschaubare Zahl von Testnetzen mit 4G-Ansatz. Revolutionäre Veränderungen trauen Insider der neuen Technologie aber schon jetzt durchaus zu. So könnten mit der verbesserten LTE-Technologie selbst aus kleinen Mobiltelefonen leistungsstarke Pocket Computer werden, mit denen deutlich mehr als bisher möglich wäre. Für die Unternehmen der Branche wäre dies natürlich vor allem eines: Ein vollkommen neuer Markt mit Wachstumschancen, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden können. so wundert es nicht, dass mit Vodafone und T-Mobile zwei der deutschen Mobilfunk-Anbieter ebenfalls in Ballungszentren mit Testnetzen die Möglichkeiten des neuen Ansatzes auf die Probe stellen.

 

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  • Keine Antworten zu “4G soll mobiles Internet in neue Dimensionen bringen”

    1. Wolf sagt:

      Ich denke auch, dass auf dem deutschen Markt es kaum noch Steigerungsmöglichkeiten für den Verkauf von Handys (mit Verträgen oder prepaid) machen lassen. Deshalb will keiner den neuen Markt mit immer schnelleren und komfortableren Internetverbindungen entgehen lassen kann und die Anbieter sich untereinander kritisch beäugen. Was ich gern persönlich noch hätte wäre etwas mehr Platz auf dem Display, um sich die Infos anzusehen. Vielleicht entwickelt man (oder es gibt es schon?) so ein Zwischending zwischen Handy und Minilaptop, dass man leicht bei sich tragen kann. Eine Idee wäre es auch, sich alles an eine Wand werfen zu lassen. Dann könnten die Dimensionen auf Handygröße bleiben. Selbst in der UBahn findet man dann eine freie Stelle. Das wär doch was.
      Wolf

    2. mulli sagt:

      Da bin ich mal gespannt was diese „neue Dimension“ letzendlich so bringen wird…

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