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Feb 06

Das Handy ist vor allem eines, Alltags- und Nutzgegenstand. Dennoch oder gerade deshalb freuen sich vor allem die hochwertigen Modelle unter ihnen über einen pfleglichen Umgang. Wer ein paar Hinweise und Regel beachtet, kann so einige Jahre Freude an seinem Gerät haben, ohne Alterserscheinungen fürchten zu müssen, denn viele vermeintliche Zeichen des Alters sind in Wirklichkeit nur Zeichen eines unsachgemäßen und unpfleglichen Umgangs. Dabei ist es schon mit wenig Aufwand und einfachen Mitteln möglich, dem Handy „eine Freude zu machen“. Wichtig ist es zunächst, die Feinde eines jeden Handy zu kennen.

 


Gemäßigtes Klima – das beste fürs Handy

Ganz weit oben steht da die Kälte. Die Hardware, insbesondere der Akku, mögen niedrige Temperaturen nicht sonderlich leiden. Hier verhält es sich so wie mit der Autobatterie. Nun kann man letztere natürlich schlecht im Warmen lagern, wenn das Auto vor der Tür steht – beim Handy ist das leichter. Daher sollte man Temperaturen unter 15°C vermeiden. Aber auch extreme Sprünge nach oben schaden dem Handy, weil hier mögliches Kondenswasser eindringt und die Elektronik stört. Kurzum: Sauna und Kühltruhe sind nichts fürs Handy. Oder anders gesagt: Es kann zu irreparablen Schäden kommen, wenn man sein Handy im Auto liegen lässt, wenn es entweder gefriert oder im Sommer extrem heiß im Wageninneren werden kann. Auch direkte Sonneneinstrahlung mag kein Handy. Das gilt besonders für die modernen Touchscreens auf AMOLED- oder LED-Basis. Die kriegen zwar keinen Sonnenbrand, vertragen die UV-Strahlen aber trotzdem nicht.

Es knirscht im Getriebe oder tropft von oben? – Bitte nicht.

Handy sind elektronische Geräte und auch, wenn man sie heutzutage immer und überall dabei hat und sie so ziemlich alles können – eines vertragen sie gar nicht: Tauchgänge. Aber auch weniger heftige Wassereinbrüche, zu denen schon geringe Mengen an Feuchtigkeit gehören, missfallen dem Handy. Ein beschlagenes Display ist dann im Falle eines Falles noch das kleinste Problem. Sitzt die Feuchtigkeit erst mal im „inneren Kern“, kann das für das Handy sogar „tödlich“ sein. Telefonieren bei Regen oder Schnee ist also eher weniger ratsam. Außer man hat ein robustes Outdoor-Handy. Ähnlich stark wie Feuchtigkeit kann auch Staub in alle Ritzen kriechen. Wüstentrips und Strandurlaube sollten daher ohne Handy stattfinden. Den Alltagsstaub, den man wohl kaum vermeiden kann, entfernt man am besten mit einem Pinsel oder einer nicht zu harten Zahnbürste, damit nichts verkratzt.

Schutzfolien und Schlusswort

Apropos Kratzer. Diese lassen sich Laufe eines Handylebens natürlich nicht gänzlich vermeiden, doch wer zum Beispiel die Schutzfolie möglichst lange auf dem Display lässt, der hat gute Chancen, dieses lange vor Kratzern zu bewahren. Kommt es dann doch mal zu der ein oder anderen Beschädigung, gibt es im Fachhandel diverse Pflegetücher und Polierpasten, mit denen man der Anzeige zu neuem Glanz verhelfen kann. Wichtig dabei ist, auf Mittel ohne mikroskopische Mineralien und Alkohol zu setzen.
Als Fazit lässt sich sagen, dass Handys zwar durchaus strapazierfähig sind und so einiges aushalten, aber eben auch ihre „verletzlichen Seiten“ und „wunden Punkte“ haben. Begegnet man diesen mit der nötigen Sorgfalt und Pflege, erhält man nicht nur die Funktionsfähigkeit des Gerätes, sondern bekommt beim Wiederverkauf auch noch einen guten Preis.

 

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