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Sep 03

Großveranstaltungen der Elektronikbranche wie die Internationale Funkausstellung sind für Seiten wie diese eine regelrechte Offenbarung. Denn im Grunde gibt es so viele Dinge, über die es sich zu berichten lohnte, dass fast schon von der Qual der Wahl gesprochen werden könnte. Ein Gerät, das für viele Besucher der IFA aber in jedem Fall in guter Erinnerung bleiben könnte, ist das neue Mobiltelefon aus dem Hause Sony Ericsson. Es hört auf den Namen Xperia X2 und stellt in gewisser Weise so etwas wie das Update der ersten Generation des Experia-Smartphones dar. Als Anbieter bleibt man sich beim schwedisch–japanischen Unternehmen Sony Ericsson treu, denn das Vorgänger-Modell wurde an gleicher Stelle im Jahr 2008 als erstes Sony Ericsson-Mobiltelefon mit Touchscreen präsentiert. Optisch soll das Gerät wahlweise in den Farben Schwarz oder Silber irgendwann im Laufe des gerade erst begonnenen letzten Jahresquartals auf den Markt kommen.

Der Preis in Höhe von rund 700 Euro ohne Vertrag ist vermutlich nicht für jeden Handy-Fan nachvollziehbar und eher in der Oberklasse angesiedelt. Als Betriebssystem vertraut auch Sony Ericsson beim X2 auf Windows Mobile 6.5, mit deutlich höherer Arbeitsgeschwindigkeit soll das neue Xperia-Modell die Ablösung für das X1 darstellen. So wurde auch beim Display mit DVD-tauglicher WVGA-Qualität mit 480×800 Pixel eine Vergrößerung auf nun immerhin 3,2 Zoll vorgenommen. Durch den integrierten TV-Anschluss kann dieser technische Pluspunkt richtig ausgereizt werden. Neu ist die Kombination aus dem Sony Ericsson-Ansatz „Slide View“ (zur Finger-Verwaltung von Nachrichten, Programmen und Kontakten auf dem X2) und der beliebten QWERTZ-Tastatur, die auch weiterhin schnelles Verfassen von Mails und Kurznachrichten sicherstellt. Sehen lassen kann sich das Xperia X2 auch aufgrund seiner Kamera mit stolzen 8,1 Megapixeln.

Mager fällt jedoch der Speicher des Gerätes selbst aus, denn dort finden sich nur 110 Megabyte virtueller Stauraum. Dafür besteht die Möglichkeit, per microSD-Karte den Speicherplatz um maximal 16 Gigabyte auszubauen. Gedacht ist das X2 einmal mehr für die User, die sowohl berufliche und private Termine immer unter Kontrolle haben möchten und dabei gerne auch zwischendurch im Web Portale wie Facebook und Co ansteuern. Das Surfen erfolgt natürlich mittel UMTS-Zugang. Geboten werden – wie in dieser Preisklasse der Quadband-Mobiltelefone wohl inzwischen Standard – auch HSPA, EDGE, GPS und WLAN ebenso. Ordentliche Daten bietet auch der Akku, wenn sich die Hersteller-Angaben im Praxistest bestätigen sollten. So soll das Xperia X2 Musikgenuss über 20 Stunden garantieren. Bei den Gesprächszeiten sollen immerhin zehn Stunden möglich sein, im Standby-Modus will das X2 bis zu 500 Bereitschaft bieten.

 

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  • Keine Antworten zu “Sony Ericsson bringt Nachfolger des Xperia-Smartphones”

    1. Ingo sagt:

      Das alte Xperia von Sony hat mir schon sehr gefallen. Bin mal gespannt auf das Neue.

      Gerade der starke Akku ist ein dicker Pluspunkt!

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