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Feb 15

Erst vor wenigen Wochen hatte der Hersteller Samsung zum Jahresbeginn angekündigt, im Jahr 2010 mit etlichen neuen Handys und Smartphones die eigene Position unter den gefragtesten Anbietern international weiter festigen zu wollen. Nun lässt man beim Samsung mit dem Smartphone „Wave“ erste beeindruckende Taten folgen. Der genaue Titel des Modells lautet S8500 Wave, es handelt sich dabei um das erste offizielle Bada-Gerät, das den Weg auf den Markt finden wird. Präsentiert hat der Hersteller das neue Gerät anlässlich des derzeit im spanischen Barcelona stattfinden World Mobile Congress, für den auch viele andere Hersteller die Vorstellung neuer innovativer Produkte in Aussicht stellten.

Das S8500 Wave kommt mit einem überzeugenden Super-AMOLED-Touchscreen und einem üppigen Display mit einer Diagonale von 3,3 Zoll daher. Positiv ins Auge fällt dabei vor allem die Tatsache, dass der Zusatz „Super“ dafür steht, dass das Display ohne einen Mehrverbrauch beim Strom nochmals rund ein Fünftel mehr Leichtintensität bringt als frühere AMOLED-Displays, die bei Samsung vormals zum Einsatz kamen. In Punkto Oberfläche ist das Wave mit dem von Samsung selbst entwickelten System Touchwiz ausgestattet, ab Werk installiert ist die Version im Format 3.0. Auf eigene Produkte verlässt sich Samsung auch bei der Wahl des Prozessors, der im Wave für hohe Arbeitsleistung sorgt.

So handelt es sich beim eingebauten1-Gigahertz-Prozessor, um einen Samsung „Hummingbird“, der anstelle der sonst gebräuchlichen Qualcomm-CPUs arbeitet. Fester Bestandteil des Gerätes ist als „Social Hub“ betitelte Sparte. Darunter werden die so genannten sozialen Webdienste a la Skype, Facebook, Myspace und all die anderen zusammengefasst. Die Auflösung des S8500 Wave bringt es auf eine Auflösung von 800 mal 480 Pixel (WVGA), ebenfalls integriert ist eine Handy-Kamera mit zusätzlichem LED-Blitz und einer Auflösung von fünf Megapixels, wobei Videos in HD-Qualität gefilmt werden könne. Auch eine Geotagging-Software ist vorhanden, mit an Bord sein wird ab dem Einführungstermin im April auch A-GPS samt passender Navigationssoftware.

Der interne Speicher liegt bei maximal acht Gigabyte, allerdings können die Nutzer diese Kapazität mittels mircoSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweitern. Weitere Extras sind das eingebaute FM-Radio inklusive einer 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, um externe Anlagen oder einen hochwertigen Kopfhörer anschließen zu können. als weitere Schnittstelle bietet das Samsung Wave einen Zugang per Bluetooth 3.0 sowie W-Lan. Im mobilen Web sind User per UMTS und HSPA bei den Frequenzen mit 2100 und 900 MHz unterwegs, in allen Netzen ist das Surfen per GPRS, GSM und/oder EDGE möglich.

Die Entscheidung zugunsten des Betriebssystems Bada hat man im Hause Samsung bewusst getroffen, insbesondere für Entwickler soll die Plattform gute Möglichkeiten bieten. Der Hersteller betont zudem, dass ein integrierter Service sogar Flash-Anwendungen zulassen soll auf dem S8500 Wave. Vor allem in Verbindung mit dem eigenen Samsung App Store, der pünktlich zum Verkaufsstart des ersten Bada-Handys Wave in insgesamt 50 Ländern online gehen soll, will man mit dem System Bada ein offenes Format anbieten, das nicht nur extrem multitasking-fähig sein soll, sondern bei der Personalisierung ähnlich gute Umsetzung wie Googles System Android bieten soll.

 

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