Erst vor einigen Tagen kamen wir an dieser Stelle auf die großen Ankündigungen des südkoreanischen Handy-Herstellers LG zu sprechen. Denn nicht mehr, aber auch nicht weniger als 13 neue Handys sollen bis Ende 2010 auf den internationalen Markt gebracht werden. Diese jedoch werden nach bisherigen Aussagen des Herstellers alle als Smartphones auf Basis des Microsoft-Betriebssystems Windows Mobile offeriert werden. Mit dem LG GW620 allerdings will man noch 2009 das erste unternehmenseigene Mobiltelefon mit Android als Betriebssystem auf den Markt bringen. Die bisherigen technischen Daten zum GW620 halten sich zum jetzigen Zeitpunkt nach der ersten Präsentation am heutigen Tage noch im überschaubaren Rahmen.
Dennoch sind einige Fakten bekannt, die bei Handyfans für sprichwörtlich große Ohren sorgen (können). neben der im Bereich der Business- und Smartphones üblichen Auszieh-Tastatur im QWERTZ-Format soll das GW620 über ein Display mit einer Diagonale von immerhin drei Zoll verfügen, auf dem Nutzer alles jederzeit im Blick haben mit einer Auflösung von 320×480 Pixel. Weitere Fakten beziehen sich auf die Kamera. Das Sliderhandy im Quad-Band-Format soll eine Digitalkamera bieten, die bei einer Auflösung von 2560×1920 Pixel daherkommt. Geboten wird bei den technischen Daten sowohl UMTS, EDGE, GRPS und auch WLAN-Zugang.
HSDPA gehört ebenfalls zum Angebot des neuen LG-Handys, da allerdings sowohl auf eine Infrarotschnittstelle als auch eine zusätzliche Schnittstelle verzichtet. Unbekannt ist bisher, wie groß der integrierte Speicher des Android-Mobiltelefons ausfallen wird. Sicher ist jedoch, dass Nutzer die Möglichkeit haben werden, die Speicherkapazität ihres GW620 über einen Steckplatz auszubauen. Für den Datentransfer stehen sowohl USB und Bluetooth zur Verfügung. Gespannt sein dürfen interessierte Nutzer auf den Einstiegspreis, denn zu diesem Thema gibt es für das Gerät nicht. Ein wenig warten müssen die Käufer ohnehin noch, denn das LG GW620 kommt zwar im Laufe des aktuellen 4. Quartals. Wann genau das Modell erscheinen wird, ist aber noch nicht publik gemacht worden.