In kaum einem Bereich verbreiten sich Gerüchte schneller als im Bereich Mobilfunk. Und so ist es wenig verwunderlich, dass das Netz bezüglich des neuen Google-Handys vor lauter Spekulationen fast aus allen Nähten platzt. Schon eine ganze Weile kursieren Mutmaßungen darüber, mit welchem Anbieter der Suchmaschinen-Gigant Google beim neuen Handyangebot zusammenarbeiten wird. Angeblich soll es nun also raus sein. Der Nachfolger des G1, das G1 touch, könnte kooperativ mit dem Anbieter Huawei auf den Markt gebracht werden.
Die kürzliche Ankündigung aus dem Hause T-Mobile UK, dem britischen Tochterunternehmen der deutschen Mobilfunk Nummer eins, ein neues Android-Smartphone des Herstellers Huawei in wenigen Monaten in den Handel bringen zu wollen, gegen der Gerüchteküche zusätzliches Futter. Die Rede ist vom Smartphone U8230, über das auch an dieser Stelle bereits berichtet wurde. Mindestens ebensolchen Zündstoff bringt die Tatsache, dass man sich bei Huawei bislang relativ bedeckt hält, was die genauen Daten des U8230 angeht. Bekannt ist mehr oder wenig lediglich, dass das Gerät über eine klassische QWERT-Tastatur verfügen soll, die wahlweise voll oder halb beim Verfassen von Mails nutzbar sein soll.
Zudem weiß man bereits, dass das Huawei U8230 einen üppigen Touchscreen mit Ausmaßen von immerhin 3,5 Zoll vorzuweisen haben soll. Des Weiteren ist eine Vorinstallation von verschiedenen Google-Features bekannt, die zusätzlich den Verdacht der Kooperation nahe legt. Zu allen weiteren Einzelheiten schweigt man sich einstweilen aus. Bei Google gibt man nur grundsätzliche Informationen zum G1 touch. So sollen selbstverständlich alle bekannten Anwendungen wie Google Maps, Talk und Search das neue Handy bereichern.
Eine wichtige Anmerkung von Google richtet sich an die Vieltelefonierer. Dank integriertem 1500 mAh-Akku soll das G1 touch unter den so genannten Android-Handys das leistungsstärkste sein. Zum Preis äußert man sich wie gewohnt nicht. Für Huawei wäre die mutmaßliche Zusammenarbeit beim G1 touch die gesuchte Chance, endlich die Tür zu den europäischen Mobilfunk-Märkten zu öffnen.