Nur zu sehr hätten sich Tausende deutscher Mobilfunk-Kunden wohl gewünscht, dass das wohl erfolgreichste Mobiltelefon bis dato, das Apple iPhone in der 3. Generation endlich im Rahmen aller Verträge genutzt werden kann. doch entgegen den zuletzt verbreiteten Gerüchten wird sich an der bisherigen Situation rund um die Verfügbarkeit des Wundergerätes nichts ändern. Bekanntermaßen gibt es Mittel und Wege, sich auch als Kunde eines anderen Anbieters durch den passenden Eingriff in die iPhone-Technik mit dem Gerät auszurüsten. Doch wer als Verbraucher ausnahmslos auf legalem Wege an sein neues iPhone kommen wird, muss auch weiterhin mit Exklusivität des T-Mobile Angebotes leben.
Denn nur dort werden die Handy-Interessenten auch das Nachfolgemodell erhalten können als Kunde eines deutschen Mobilfunk-Anbieters. Zwischenzeitlich war zu vernehmen, Apple wolle vermutlich die exklusiven Vertriebsrechte aufgeben. Doch aus dem Umfeld von T-Mobile lässt man aktuell Gegenteiliges verlautbaren. Auch zukünftig wird man mit Apple zusammenarbeiten und den deutschen Markt mit dem iPhone 3G S versorgen. Die Auflösung der bisherigen Kooperation habe grundsätzlich nicht zur Debatte gestanden, heißt es aus dem Hause des größten hiesigen Netzanbieters.
Angesichts der großen gemeinsamen Erfolge habe keine der beiden Seiten Pläne zum vorzeitigen Ende der Zusammenarbeit gehabt. Dass es überhaupt zu diesen Gerüchten kommen konnte, liegt vor allem daran, dass der laufende Kooperationsvertrag mit dem Ende des Jahres 2009 ausläuft. Und die Konkurrenz ist ebenfalls an der Kooperation mit dem Erfolgsunternehmen Apple interessiert. So äußerte der Mitbewerber O2 schon mehrfach Interesse am exklusiven Vertriebsmodell für das neue iPhone, so wird O2 den Vertrieb in Großbritannien übernehmen. Den Einstieg in Deutschland hatte man sich dann aber scheinbar doch einfacher vorgestellt. Mit der erneuten Bestätigung des Exklusivvertrags zwischen T-Mobile und Apple wird eine Erfolgsgeschichte fortgesetzt, die schon Ende 2007 begonnen worden war. Apple vertraut somit auch weiterhin auf die weltweite Regelung, mit einem einzigen Mobilfunk-Anbieter pro Land zusammenzuarbeiten.