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Mai 30

Die Handy Ortung im Rahmen eines Verbrechens oder einer Fahndung fand stets großen Anklang unter den Experten, bis jetzt. Der Bundesbeauftragte warnte nun vor den Folgen bei der Ortung von Handys.

Hier läge ein klarer Fall von Datenschutzmissbrauch vor, erklärte der Bundesbeauftragte, da bei der großen Zahl der Nutzer von Ortungssystemen nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Bürger geortet werden, die darüber weder informiert noch einverstanden wären. Diese Art von Ortung ist gesetzeswidrig und muss umgehende technisch unterbunden werden. Das Telekommunikationsgesetz Paragraf 98 verlangt in jedem Fall eine schriftliche Einverständniserklärung der Betroffenen Handynutzer. Nur wer einwilligt, dürfe auch offiziell geortet werden. Werden mehr als fünf Ortungen durchgeführt, müssten Nutzer davon per SMS Mitteilung in Kenntnis gesetzt werden, so der Bundesbeauftragte für Datenschutz.

Problematisch wird es allerdings erst, wenn Personen fälschlicherweise eine Einwilligungserklärung ohne Wissen des Betroffenen abgeben, so dass dieser nicht herausfinden kann, ob ein sogenannter Ortungsmissbrauch vorliegt. Leider akzeptiert die Bundesnetzagentur alle Einverständniserklärungen und prüft nicht auf Richtigkeit. Auf diese Weise wird kriminellen Handlungen der Weg geebnet. Personen, welche die bloße Handynummern einer Person XY kennen, können somit erfahren, wo sich die genannte Person aufhält, und das rund um die Uhr. Eine Alternative wäre die Einverständniserklärung der Mobilfunkunternehmen, die alle Kundendaten kennt und diese genauestens zuordnen kann.

 

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