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Dez 21

Immer öfter erkennen die Mobilfunkbetreiber und Hersteller ihre Verpflichtung der Umwelt gegenüber. Auch an dieser Stelle berichteten wir in den vergangenen Wochen immer wieder über die verschiedenen Aktionen, die von den Unternehmen für die Kunden angeboten wurden, damit diese ihr Altgeräte durch die Anbieter selbst entsorgen lassen konnten, statt wie bisher selbst für die Entsorgung verantwortlich zu sein. Dass die meisten Maßnahmen wohl vor allem als Werbeaktionen zu verstehen sind, ist in diesem speziellen Fall im Grunde egal.

Die Hauptsache ist schließlich, dass die Umwelt entlastet bzw. nicht stärker belastet wird, wie es durch unsachgemäße Entsorgung der schädlichen Bestandteile vieler Mobiltelefone nach wie vor geschieht. Dementsprechend sei auch dem Mobilfunk-Discounter blau.de und seinem Partner asgoodas.nu diesbezüglich die PR gewönnt sein. Schließlich kommt die neue Aktion letzten Endes sowohl den Kunden wie auch der Umwelt zugute.

Alte Handys oder iPods – beides können Verbraucher bei den beiden Partnern nun zurückgeben und dabei sogar etwas verdienen. Doch während andernorts gerne fünf bis zehn Euro für die Altgeräte vergeben werden, lassen sich die blau Mobilfunk GmbH und asgoodas den Ankauf der älteren Geräte durchaus einiges Kosten via Internet. Unter dem Link www.blau.de/handyverkaufen werden die Telefone und MP3-Player von Apple in Zahlung genommen. Je nach dem, in welchem Zustand das Gerät ist, locken hier deutlich höhere Summen.

So spricht der Geschäftsführer im Hause asgoodas.neu derzeit von einem durchschnittlichen Kaufpreis von immerhin 85 Euro, der für die gebrauchten Handys bisher gezahlt worden sei. Ein durchaus lohnendes Geschäft für beide Seiten, möchte man meinen. Interessant sind auch die geplanten Entwicklungen und Ansätze zum Ausbau des Ankaufmodells. So soll die Kooperation schon bald erweitert werden. dann können die Verbraucher per Web nicht nur Handys und MP3-Player, sondern auch Konsolen und Navigations-Geräte und andere Geräte zu barem Geld umwandeln, wenn sie selbige nicht mehr benötigen.

Besonders lukrativ wird der Tausch für die Kunden übrigens dann, wenn sie sich statt für die Auszahlung des Kaufpreises dafür entscheiden, sich von blau.de die eigene SIM-Karte aufladen zu lassen. Dann winkt sogar noch ein weiterer Bonus über 10 Prozent des eingestuften Wertes des Gerätes, der im Monat drauf als Guthaben gutgeschrieben wird. Wer noch keine SIM-Karte von blau.de sein Eigen nennt, kann dies zügig nachholen.

Die Kosten für das Starterset im Prepaid-Format ist mit 9,90 Euro bei einem Startguthaben in Höhe von 10 Euro ausgesprochen günstig. Dabei funktioniert das Tarifmodell auf Basis eines Einheitstarifs, bei dem Gesprächsminuten ins Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze sowie der Versand von SMS grundsätzlich nur 9 Cent kosten. Weitere Kosten wie eine monatliche Grundgebühr fallen nicht an, das Megabyte Datenvolumen im mobilen Web kostet 24 Cent.

 

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  • Keine Antworten zu “Blau.de kauft alte Handys und anderes an”

    1. Micha sagt:

      Finde ich gut sowas! Zwar ist der Klimagipfel in Kopenhagen gescheitert 🙁 doch den Kopf in den Sand stecken darf man jetzt trotzdem nicht. Dass was Blau.de gerade macht ist zumindest schon mal ein Anfang.

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