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Sep 03

Auf der IFA 2010 in Berlin dreht sich alles um die dritte Dimension. Spätestens seit Avatar als 3-D-Version in den Kinos lief, überrennt die 3-D-Welle die Welt. Alles soll von nun an dreidimensional erscheinen – die Filme zwar in aller erster Linie, doch auch Fotos werden wohl künftig räumlicher wirken als bisher.

3-D fürs Handy
Kein Wunder also, dass sich auch die Handy-Kamera-Entwicklung in diese Richtung bewegt und es gibt sie sogar schon, die Handykamera, die 3-D-Aufnahmen machen kann. Als erster Konzern hat Sharp schon im Mai dieses Jahres das weltweit erste Kameramodul für 3-D präsentiert, das noch vor Jahresende in die Massenproduktion gehen und damit den Markt erobern soll.

Kleines Ding, aber oho!
Es handelt sich dabei um ein Modul für ein mobiles Endgerät, wie es zum Beispiel ein Handy oder eine Schnappschusskamera ist. In dem Miniaturkonstrukt befinden sich zwei optische Linsen, die in der Lage sind, stereoskopische Bilder mit einer 720 dpi-Auflösung zu erstellen. Möchte man selbstgedrehte Videos auf dem Handy in 3-D ansehen, so braucht man dafür ein ganz bestimmtes Display. Auch dafür hat Sharp schon die Lösung. So konnte die Firma schon im Frühjahr einen 3-D-Touchscrenn vorstellen, der bei Handys und mobilen Spielekonsolen zum Einsatz kommen wird. Damit ist das 3-D-Sehen auch ohne die bekannte Brille möglich.
Wir dürfen also gespannt sein, was in der unmittelbaren Zukunft in dieser Hinsicht noch so alles tun wird, aber eines ist sicher – die dritte Dimension ist aus Film- und Fotowelt nicht mehr wegzudenken.

 

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