Mrz 11
Wie heißt es so schön und treffend zugleich: Außergewöhnliche Situationen erfordern ebenso außergewöhnliche Maßnahmen. Dieser Grundsatz gilt nicht zuletzt auch im Bereich der Public Relations. Neue Produkte müssen gerade auf dem Handymarkt mit immer neuen kreativen Aktionen beworben werden. Nur so ist garantiert, dass die potentiellen Konsumenten auf Neuerscheinungen überhaupt aufmerksam werden. So sieht man es auch Mobilfunkprovider o2.
Das Münchener Unternehmen kombiniert im Grunde zwei mutmaßliche Wünsche der Kunden miteinander: Die Sehnsucht nach Urlaub in fernen Ländern und den Kauf eines neuen topmodernen Mobiltelefons. Worum geht es? Kunden, die bei o2 das neue Toshiba TG01 erstehen, werden zudem mit Flugtickets nach New York beschenkt. Allerdings sieht die Aktion tatsächlich nur das Ticket selbst vor, für die üblichen Steuerkosten und Gebühren für den Flug müssen die Kunden von o2 dann doch selbst aufkommen. Dennoch sinken die Ausgaben für das Flugticket nach Aussagen des Netzbetreibers auf überschaubare 250 Euro. Darüber hinaus haben die Käufer sogar die Möglichkeit, für eine Begleitperson ein zusätzliches Ticket über o2 zu bestellen. Hier liegen die Kosten bei knapp 390 Euro zuzüglich Gebühren und Steuern. Weiterlesen »
Mrz 10
Inzwischen steigt die Zahl der Portale im Web stetig weiter, die ihrerseits ihren Kunden und solchen, die es in Zukunft möglichst bald ebenfalls werden sollen, auch auf dem Gebiet der Mobilfunk-Dienstleistungen anbieten. Ein möglichst großer Mehrwert für die Nutzer der Portale erhöht die Chance, dass Neukunden den Weg zum Portal finden und Stammkunden langfristig eine Bindung eingehen. Auch das bekannte Community-Portal lokalisten.de bietet seit einer Weile seinen Kunden einen eigenen Mobilfunk-Tarif, der bezüglich der Kosten durchaus überzeugende Argumente bieten kann. in den fünf Jahren seit Eröffnung des Portals konnte das Unternehmen bereits 3,5 Millionen Mitglieder für sich gewinnen.
Im Zentrum des Angebotes steht die Möglichkeit, zwischen Freunden und Bekannten Treffen zu vereinbaren oder sich über Freizeitthemen und die Abendgestaltung auszutauschen. Anders als viele andere Communities handelt es sich bei den Lokalisten (die übrigens zu gut 90 Prozent zur ProSiebenSat1 Group gehören) weniger um ein virtuelles Projekt als ein Portal, das sich direkt auf das reale Leben der User bezieht. Soviel zur Erklärung für Unwissende, zurück zum Mobilfunk-Angebot. Mit der so genannten Lokalisten Fon Aktionswoche macht das Unternehmen Lokalisten Media GmbH mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt nun einmal mehr auf seine besondere Stellung aufmerksam. Weiterlesen »
Mrz 09
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass Microsoft sich aufraffte, um erste Informationen zur neuen Version seines Handy-Betriebssystems Windows Mobile bekannt zu geben. Damit reagierte das Unternehmen ohne Frage auch auf die massiven Spekulationen der Fans in den Foren im Internet. Erst in der vergangenen Woche wurde nun publik, dass der Software-Gigant Microsoft selbst als Handy-Hersteller verstärkt in den Markt einsteigen möchte – unter anderem mit den Geräten Pink und Turtle. Für Insider war frühzeitig klar, dass Microsoft dabei selbst auf Windows Mobile 7 vertrauen würde. Doch die eigenen Smartphones werden nach neuen Meldungen nicht die Premiere des neuen verbesserten Systems sein.
Dies stellte sich nun im Rahmen einer Präsentation auf der engadget-Show heraus. Dort stellte der Handy-Hersteller den interessierten Pressevertretern und Mobilfunk-Profis einen neuen Prototypen eines Smartphones vor, der bereits vor den eigenen Microsoft-Geräten mit Windows Mobile in der Version 7.0 arbeiten wird. Bereit für die Markteinführung ist das Modell noch nicht, vielmehr läuft bei LG noch die Testphase zum neuen Meisterstück. Bekannt ist jedoch, dass das Gerät auf den Namen „Panther“ hören soll. In punkto Design ist das neue Modell scheinbar weitgehend in der Endphase, doch laut Herstellerangaben müssen bei der Software und der Hardware noch einige Verbesserungen und Korrekturen vorgenommen werden, um den „Panther“ konkurrenzfähig werden zu lassen. Weiterlesen »
Mrz 08
Trotz aller technischen Fortschritte gibt es bei den heutigen Mobiltelefonen noch immer einige Eigenschaften, die für die Hersteller zwar ein Wunschziel sind, bisher aber nicht unbedingt erreichbar scheinen. Dazu gehört unter anderem die Problematik, dass die derzeit verwendeten Akku-Materialien bei regem Gebrauch der Handys für Telefonate und den Versand von SMS nach einigen Stunden das Maximum ihrer Reserven erreichen. Schon seit Jahren hoffen die Hersteller auf den großen Durchbruch in den Entwicklungsabteilungen, der dazu führen könnte, dass die Geräte deutlich leistungsstärker als bisher werden könnten.
Die Idealvorstellung ist diesbezüglich wohl, Handys und Smartphones zu produzieren, bei denen die Konsumenten grundsätzlich auf die Erreichbarkeit einer Steckdose zum Aufladen verzichten können. Erreicht wird dieses Ziel bedingt inzwischen durch die ersten so genannten „grünen“ Handys, die mit Solar-Panels arbeiten und eine Aufladung des Akkus mithilfe von Sonnenenergie auch dort ermöglichen, wo kein Zugang zum Stromnetz besteht. Dem finnischen Hersteller und Marktführer im Bereich der Handy-Herstellung Nokia könnte nun ein großer Schritt gelungen sein, der den Verbrauchern neue Möglichkeiten und Freiheiten beim Handy-Einsatz bieten soll. Weiterlesen »
Mrz 07
Schon einmal hatte der Staat in Deutschland mit der Versteigerung freier Frequenzen im Mobilfunksektor ordentlich Geld in die leeren Staatskassen geholt. Im Rahmen einer Großauktion, der ersten dieser Art, wurden umgerechnet etwa 50 Milliarden Euro eingenommen, als im Jahr 2000 sechs Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche tief in die Taschen gegriffen hatten, um ein Stück vom Kuchen – also den versteigerten UMTS-Lizenzen abzubekommen. Damals wurden knapp 145 Megahertz versteigert. Und auch für die erneute bevorstehende Versteigerung erhofft man sich bei der Bundesnetzagentur üppige Einnahmen.
Zur Auktion (auch wir berichteten an dieser Steller bereits mehrfach über die Planungen der Versteigerung) kommen am 12. April Frequenzen, die vormals für Rundfunk genutzt worden waren, nun aber aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung nicht mehr für ihren eigentlichen Zweck benötigt werden. Zeitweise hatten sechs Konzerne Interesse an der so genannten „Digitalen Dividende“ – den Frequenzen im Bereich von 800 Megahertz aus dem früheren analogen Radionetz – sowie die Frequenzen 1,8 Gigahertz, 2,0 GHz und 2,6 GHz angemeldet.
Von diesen sechs Unternehmen sind nach aktuellen Meldungen inzwischen nur noch die üblichen Verdächtigen übrig geblieben, nämlich Marktführer T-Mobile, E-Plus, Vodafone D2 sowie Telefonica O2. Also haben sich einmal mehr die vier großen Provider als potentielle Käufer heraus kristallisiert, nachdem ein Interessent die Auflagen der Bundesnetzagentur nicht erfüllen konnte und ein weiterer möglicher Bieter freiwillig seine Interessensbekundung zurückgezogen hatte. Die Netzagentur bestätigte bereits, dass nur noch vier Bewerber im Rennen um die UMTS-Frequenzen und der freien Dividende sind.
Vor allem auf letztere halten die Bewerber derzeit große Stücke, weil diese Frequenzen dazu dienen können, bisher wenig oder gar nicht erschlossene ländliche Gegenden zu versorgen, in denen eine mangelhafte Antennenabdeckung gegeben ist. So könnte die schlechte Versorgung mit DSL Haushalte auf dem Land schon bald endlich ans Netz bringen. Für die Bundesregierung ist diese Anbindung bisher benachteiligter Regionen so bedeutend, dass sie die Versorgung sogar zu einer Prämisse für den Verkauf der Lizenzen gemacht hat. Spätestens zum Ende dieses Jahr sollen alle Haushalte ohne DSL eine Nutzungsmöglichkeit erhalten infolge der Auktion.
Nur wer diese Auflage als Anbieter von Breitband-Internet zu erfüllen bereit ist, kann an der Versteigerung überhaupt teilnehmen. Nach wie vor gibt es kritische Stimmen wie die der EU-Kommissarin Reding und die der beiden Netzbetreiber O2 und o2. in allen Fällen geht es darum, dass die beiden kleineren Provider schon jetzt bei der Frequenzvergabe benachteiligt seien. O2 und E-Plus hoffen auf den Ausgleich dieses bestehenden Ungleichgewichts durch eine bevorzugte Position bei der Auktion. Bei der Netzagentur sieht man dieses Problem bisher nicht in gleicher Form.